Bachelor of Arts Geschichte

An der Ernst-Moritz-Arndt Universität wird der Studiengang Geschichte mit einem zweiten Fach studiert, zusätzlich sind die General Studies für alle obligatorisch.

In Geschichte sind nach der Studienordnung 2009 folgende Module zu belegen, während in der Studienordnung 2012 die Nr. 8, das Aufbaumodul Wirtschafts-, Sozial- oder Wissenschaftsgeschichte, entfällt:

1. Einführungsmodul

2. Mittelalterliche Geschichte (Basismodul)

3. Neuere Geschichte (Basismodul)

4. Neuste Geschichte (Basismodul)

5. Regionalgeschichte Ostseeraum (Basismodul)

6. Mittelalterliche Geschichte (Aufbaumodul)

7. Neuere Geschichte (Aufbaumodul)

8. Wirtschafts-, Sozial- oder Wissenschaftsgeschichte (Aufbaumodul)

9. Neueste Geschichte (Aufbaumodul)

10. Exkursionsmodul

 

Das Einführungsmodul ist im ersten Semester zu besuchen und besteht aus der Einführungsveranstaltung, einer Vorlesung und einer Übung, abgeschlossen wird es mit einer Klausur, die aus allen drei Teilen des Moduls besteht. Hier werden den Studierenden wissenschaftliche Methoden des Studiengangs nahegelegt, die wichtig sind für das gesamte Studium. Das Einführungsmodul gilt als Voraussetzung für den Besuch weiterer Module.

In den vier Basismodulen sind jeweils zwei Veranstaltungen zu besuchen – Ausnahme ist nach der Studienordnung von 2009 das Basismodul Regionalgeschichte mit drei Veranstaltungen –, davon eine Vorlesung sowie eine Übung oder ein Seminar. Am Ende des Semesters werden die Module von denjenigen, die nach der Fachprüfungsordnung von 2009 studieren, in einer 20minütigen mündlichen Prüfung zu beiden bzw. zwei Veranstaltungen abgeschlossen. Diejenigen, für die die Prüfungs- und Studienordnung von 2012 gilt, schreiben in zweien der Basismodule eine Hausarbeit und legen in den beiden verbleibenden jeweils eine 20minütige mündliche Prüfung ab, wie oben beschrieben. Die Wahl, in welchen Basismodulen die Hausarbeiten geschrieben werden und in welchen die mündliche Prüfung erfolgt, liegt bei dem Studierenden. Die Hausarbeiten sind in der Regel in Seminaren zu schreiben und nicht in Übungen. Die Basismodule sind Voraussetzung zum Besuch der Aufbaumodule.

In den drei Aufbaumodulen zu den Zeitepochen besuchen die Studierenden jeweils drei Veranstaltungen, davon eine Vorlesung, ein Hauptseminar und eine Übung. Die Aufbaumodule Mittelalterliche, Neuere und Neueste Geschichte werden gemäß der Fachprüfungsordnung 2009 jeweils mit einer Klausur und einer Hausarbeit abgeschlossen. Die Klausur bezieht sich in der Regel thematisch auf die innerhalb des Moduls angebotene und vom Studierenden gewählte Vorlesung. Im Ausnahmefall kann mit dem Lehrenden der modularisierten Übung abgesprochen werden, daß dort die Klausur geschrieben wird. Für die Bearbeitung der jeweiligen Klausur stehen 90 min zur Verfügung. Werden in einem Semester zwei Aufbaumodule absolviert, so werden die beiden entsprechenden Klausuren an einem Tag hintereinander geschrieben, also in insgesamt 180 min. Nach der Prüfungs- und Studienordnung 2012 entfällt die Klausur in den Aufbaumodulen und die Prüfungsleistung des jeweiligen Moduls beschränkt sich auf die Hausarbeit. Die Hausarbeiten sollen, wie schon in den Basismodulen, in den Seminaren geschrieben werden. Das Aufbaumodul Wirtschafts-, Sozial- oder Wissenschaftsgeschichte, welches nur in der Studienordnung 2009 existiert, umfaßt zwei Lehrveranstaltungen, eine Vorlesung und ein Seminar oder eine Übung und wird über zwei Semester studiert. Es wird mit einer 90minütigen Klausur oder durch eine Poster-Präsentation mit Hausarbeit abgeschlossen.

Die Hausarbeiten wie überhaupt alle Prüfungsleistungen sowohl in den Basis- als auch in den Aufbaumodulen müssen beim Zentralen Prüfungsamt angemeldet werden, um als solche anerkannt zu werden. Zu diesem Zwecke existiert ein Anmeldungsformular für Hausarbeiten.

Zu nennen ist weiterhin das Exkursionsmodul. Siehe dazu weiter unten das spezielle Stichwort „Exkursionsmodul“.

Hat man alle Module erfolgreich abgeschlossen, folgt im 6. Semester die Fachmodulprüfung und anschließend die Anfertigung der BA-Arbeit. Diese wird nur in einem der beiden Studienfächer geschrieben, der Studierende entscheidet selbst, in welchem seiner beiden Fächer er diese anfertigt.

Zusätzlich zum Studium hat der Studierende Praktika zu absolvieren. Die Praktikumsordnung von 2007 verlangt den Nachweis von insgesamt 360 Stunden. Bei einer 40 Stundenwoche sind es 9 Wochen, die entsprechend für die Praktika einzuplanen sind. Praktika sollen in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden, in der Regel teilt man die neun Wochen auf zwei Praktika auf, einmal fünf und einmal vier Wochen. Jeder Student hat sich selbst um einen Praktikumsplatz zu kümmern, dabei sollen die Praktika in einer Einrichtung absolviert werden, die auch im Bezug zum Studium steht: Museum, Archiv etc. Da die Praktika vom BA-Fachstudienberater formal anerkannt werden müssen, bevor sie durch das Prüfungsamt akzeptiert werden (Nachweis und Anerkennungsformular), ist es unbedingt angeraten, sich bei der Praktikumsplanung mit diesem abzustimmen, um das Risiko zu vermeiden, das Praktikum ev. als fachfremd nicht anerkannt zu bekommen. Es kann im übrigen vorkommen, dass Praktika auch im Zweitfach vorgeschrieben sind, jedoch müssen die neun Praktikumswochen nur einmalig mit Praktika gefüllt werden, für welches Fach man es sich anrechnen lassen möchte, entscheidet jeder Studierende selbst. Seit 2012 regelt die „Gemeinsame Prüfungs- und Studienordnung für Bachelor-Teilstudiengänge und die General Studies“ für Neuimmatrikulierte die Anforderungen an das Praktikum. Nunmehr ist nur noch der Nachweis von 300 Praktikumsstunden gefordert.

Kontakt

Dr. Ralf-Gunnar Werlich
Bachelorbeauftragter

Rubenowstr. 2
Raum 2.08
Tel.: +49 (0)3834 420 3313
Fax: +49 (0)3834 420 3305

werlich(at)uni-greifswald(dot)de