Fünf Professuren vertreten die einzelnen historischen Epochen, die Hilfswissenschaften und epochenübergreifend die Geschichte von Nord- und Osteuropa. Daneben ist auch der Bereich Alte Geschichte und Fachdidaktik Geschichte vertreten und die Fächer Gräzistik und Latinistik sind am Institut angesiedelt. An dem Historischen Institut befindet sich das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) und die Arbeitsstelle "Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit".
Weiter...



Nachrichten

3.06.2022: Vier Forschende der Universität Greifswald in MV-Kooperationsrat zum Ostseeraum berufen

Das Landeskabinett hat am 31. Mai 2022 die Einrichtung eines „MV Kooperationsrates demokratischer Ostseeraum“ beschlossen. Vier Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald gehören dem neu gegründeten Gremium an. Die 29 Mitglieder des Rates beraten die Landesregierung bei der Erarbeitung einer Ostseestrategie. Ziel ist es, ein Konzept innerhalb eines Jahres vorzulegen. Geleitet wird der Kooperationsrat von der Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Bettina Martin. Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ernennt die Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten.

Die berufenen Wissenschaftler*innen der Universität Greifswald sind:

  1. Prof. Dr. Margit Bußmann, Lehrstuhlinhaberin für Internationale Beziehungen und Regionalstudien / Sprecherin des Clusters „Internationale Beziehungen und Sicherheit“ im Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO)
  2. Dr. Marek Fialek, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lektor für Polnisch am Lehrstuhl für Slawische Literaturwissenschaft / Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Vorpommern e.V. / 2. Vorsitzender/Geschäftsführer beim polenmARkT e.V.
  3. Prof. Dr. Kilian Heck, Lehrstuhl für Kunstgeschichte am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald / Geschäftsführender Direktor des Herrenhauszentrums Ostseeraum
  4. Prof. Dr. Cordelia Heß, Lehrstuhlinhaberin für Nordische Geschichte / Sprecherin des Clusters „Neue Nationalismen“ im Interdisziplinären Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO)

Die ausgewiesene wissenschaftliche Expertise der Universität Greifswald zum Ostseeraum wird im Internationalen Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) gebündelt. Mit seinen Forschungsaktivitäten leistet der interdisziplinäre IFZO-Forschungsverbund „Fragmentierte Transformationen“ einen innovativen Beitrag zur Erforschung des Wandels im Ostseeraums. Neben Forschungen zum gemeinsamen kulturellen Erbe und neuen Nationalismen in der Region konzentrieren sich die Fragestellungen auch auf die Kontroversen in der Energietransformation, Sicherheitsarchitektur und Nachhaltigkeitstransformation. Neben dem IFZO-Forschungsverbund unterstützt das IFZO die Verbundforschungen des Herrenhauszentrums für den Ostseeraum, das Internationale DFG-Graduiertenkolleg „Baltic Peripeties“ sowie die Lehre in der Virtuellen Hochschule Ostseeraum und das Masterprogramm „History and Culture of the Baltic Sea“ (HiCuBaS).

Die „Kulturen des Ostseeraums“ sind schon seit vielen Jahren einer von fünf Forschungsschwerpunkten an der Universität Greifswald. Der Forschungsschwerpunkt steht für Interdisziplinarität, internationale Zusammenarbeit und die Verbindung von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung. Zentral getragen wird der Schwerpunkt von den Fächern der Philosophischen Fakultät, die eine in der Kombination von Slawistik, Baltistik, Skandinavistik und Fennistik deutschlandweit einzigartige Kompetenz auf sprach- und literaturwissenschaftlichem Gebiet vereint. „Die Universität Greifswald verfügt über zahlreiche gut etablierte Kooperationen in Forschung und Lehre mit Partnern im Ostseeraum. Wir freuen uns, dass die wissenschaftliche Expertise unserer Wissenschaftler*innen nun dazu beiträgt, die strategische Zusammenarbeit des Landes mit dem Ostseeraum noch weiter zu stärken“, sagt die Rektorin Prof. Dr. Katharina Riedel.

Zu den 29 Mitgliedern des MV-Kooperationsrates gehören neben Wissenschaftler*innen auch Vertreter*innen aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Aufgabe ist es, innerhalb eines Jahres eine Strategie für eine noch engere Zusammenarbeit der demokratischen Staaten im Ostseeraum zu entwickeln.

Weitere Informationen
Medieninformation zum MV-Kooperationsrat der Landesregierung MV
Medieninformation „Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum setzt neue Maßstäbe in der Regionalforschung“
Webseite IFZO
Webseite Herrenhauszentrum Ostseeraum


Medieninformation als PDF

Berufung

Rufannahme von Frau PD Dr. Annelie Ramsbrock, Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, auf die Professur des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte des Neuesten Zeit zum 01.04.2022.

Neue wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Herr Dr. Christian Stadermann arbeitet ab dem 1. April 2022 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters.

Frau Naima Tiné, M.A. arbeitet ab dem 1. April 2022 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit.

Herr Thomas Rettig, M.A. arbeitet ab dem 1. April 2022 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte.

 

03.03.2022: Stellungnahme der Universität Greifswald zum Krieg in der Ukraine

Medieninformation als PDF

25.02.2022: Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen: Solidarität mit Partnern in der Ukraine - Konsequenzen für die Wissenschaft


07.01.2022: Humboldt-Forschungsstipendiatin forscht in Greifswald

Dr. Indravati Félicité, © Jan Reinicke, 2022

Die französische Wissenschaftlerin Dr. phil. habil. Indravati Félicité hat im Januar 2022 einen achtmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Greifswald begonnen. Im Rahmen eines Humboldt-Forschungsstipendiums für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist sie bei Prof. Dr. Dr. h. c. Michael North am Historischen Institut zu Gast. Sie forscht zum Thema „Nordeuropa und der Orient bei der Entstehung der modernen Theorie der internationalen Beziehungen (16.–18. Jahrhundert)“.

Indravati Félicité ist seit 2016 maîtresse de conférences in Geschichte der frühen Neuzeit an der Université de Paris. Sie promovierte 2012 an der Sorbonne in Geschichte. 2021 habilitierte sie sich ebenfalls an der Sorbonne in Geschichte. Ihre Habilitationsschrift trug den Titel „Le ‚vieil Empire‘ face au monde. 1454-1806“ (Das „Alte Reich“ und die Welt, 1454–1806). Darin untersucht sie die globalen Verflechtungen des Heiligen Römischen Reichs und bringt dieses Reich zurück ins Zentrum der Imperial Studies.

Ihre Dissertation erschien 2016 unter dem Titel „Négocier pour exister. Les villes et duchés du nord de l’Empire face à la France 1650-1730“ in französischer Sprache in der Reihe „Pariser Historische Studien“ des Deutschen Historischen Instituts Paris bei De Gruyter-Oldenburg. Anschließend veröffentliche der Böhlau-Verlag eine deutsche Fassung (übersetzt von Markus Hiltl) unter dem Titel „Das Königreich Frankreich und die Norddeutschen Hansestädte und Herzogtümer: Diplomatie zwischen ungleichen Partnern“. Darin analysiert sie unter anderem die Diplomatie und Außenpolitik von Mecklenburg-Schwerin, Schleswig-Holstein-Gottorp, Lübeck, Bremen und Hamburg und zeigt, dass deren Teilnahme am diplomatischen Konzert nicht nur geduldet, sondern auch strukturell wichtig sowohl für ihr eigenes Überleben als auch für die europäischen Großmächte war. Durch diese Forschungen zu den europäischen und weltweiten Verflechtungen der norddeutschen Stände des Heiligen Römischen Reichs ist sie vor einigen Jahren in Paris in Kontakt mit Professor Michael North getreten. Bei ihrem derzeitigen, von der Humboldt Stiftung unterstützten Projekt am Historischen Institut der Universität Greifswald, handelt es sich um eine Neubewertung und Neudefinition des frühen Orientalismus (17. Jahrhundert). Anhand von Quellen aus den Archiven in Pommern (Greifswald, Stralsund und andere) soll die Vorstellung revidiert werden, dass sich ab Mitte des 17. Jahrhunderts eine diplomatische Ordnung in der Welt ausbreitete, die sich an Regeln orientierte, die auf dem europäischen Kontinent von imperialen Mächten oder solchen, die es werden wollten, isoliert ausgearbeitet und ausgehandelt wurden.

Der Forschungsstandort Greifswald eignet sich sehr gut für ein solches Projekt, wie zum Beispiel die Anstellung von Professoren für orientalische Sprachen durch die hiesige Universität ab 1650, aber auch die Integration der Kaufleute der Region in dem Handel nach Asien, bezeugen. In mehreren Archivzentren der Region befinden sich Akten zu dieser frühen Öffnung des Ostseeraums zur außereuropäischen Welt. Über den Aufenthalt in Greifswald hinaus möchte Indravati Félicité die institutionellen Kontakte zwischen der Universität Greifswald und der Université de Paris, zwischen denen ein Erasmus-Austausch bereits besteht, wiederbeleben.

Weitere Informationen


Lehre

Änderung der Regelung für Exkursionsersatzleistungen

Die Rechtsgrundlage für Ersatzleistungen ist zum 31. März 2022 entfallen. Es können nur Leistungen anerkannt werden, die bis zu diesem Datum erbracht wurden (Exkursionstag).

Die Regelungen für Exkursionsersatzleistungen finden Sie hier.

Hinweise und Richtlinien für Hausarbeiten sowie Bewertungskriterien am Historischen Institut

Hinweise und Richtlinien für Hausarbeiten

am Historischen Institut (Stand 2021)

Bewertungskriterien für Hausarbeiten

Bewertungsbogen (Muster)

Bewertungsbogen

Das Historische Institut möchte Anforderungen transparent machen und die individuelle Entwicklung von Fähigkeiten fördern, die Voraussetzung für die erfolgreiche Abgabe von Hausarbeiten sind. Die hierfür entwickelten Bewertungskriterien dienen den Lehrpersonen und den Studierenden gleichermaßen zur Orientierung bei der Erstellung, Benotung und Auswertung von Hausarbeiten. In den Veranstaltungen am Institut kann ein Bewertungsbogen genutzt werden, der im Wintersemester 2020/2021 von einer Arbeitsgruppe unter Federführung der Fachdidaktik erstellt wurde. Der Bogen kann für die einzelnen Veranstaltungen angepasst werden. Eine Gewichtung der einzelnen Kriterien ist nicht vorgegeben, sondern kann in Abhängigkeit von der Ausrichtung der jeweiligen Veranstaltung und den jeweiligen Fähigkeiten der Studierenden variieren. Zu Beginn jeder Veranstaltung sind die Bewertungskriterien und ihre Gewichtung offenzulegen.

Zur Optimierung der Kriterien sind Rückmeldungen an die Lehrenden und Weiterleitung an die Fachdidaktik (Dr. Buchsteiner) ausdrücklich erwünscht.

Martin Buchsteiner und Arne Segelke (April 2021)

Studiengänge

Das Historische Institut bietet die Studienabschlüsse Bachelor of Arts (Geschichte), Master of Arts (Geschichtswissenschaft und History and Culture of the Baltic Sea Region), Lehramt Gymnasium und Lehramt Regionale Schule (Geschichte) an. Für das Lehramt Gymnasium Geschichte müssen Sie sich bewerben.

Latinum

Bei Fragen zum Latinum wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Musäus.

Weiterführende Links:

Virtuelle Hochschule Ostseeraum


Neuerscheinungen 2021/2022


Archiv - Medieninformationen

Historisches Institut

Hausanschrift:
Domstraße 9a
D-17489 Greifswald

Postanschrift:
D-17487 Greifswald


Geschäftsführende Direktorin

Professorin Dr. Cornelia Linde

Ansprechpartner

Studienberatung

Dr. Hans-Martin Moderow
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der geschäftsführenden Direktorin
Masterbeauftragter und Studienberater für das Lehramt am Historischen Institut
Tel.: +49 (0)3834 420-3336
hans-martin.moderow(at)uni-greifswald.de


Dr. Ralf-Gunnar Werlich
Bachelorbeauftragter am Historischen Institut
Tel.: +49 (0)3834 420-3313
werlichuni-greifswaldde

Fachschaftsrat Geschichte

Raum 0.02 (Erdgeschoß)
Tel.: +49 (0)3834 420-32 44
E-Mail

Internetseite

Personalverzeichnis des Instituts in alphabetischer Reihenfolge

Forschung

Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO)

#ukraine

#ukraine

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

DFG-Internationales Graduiertenkolleg: Ostsee-Peripetien. Reformationen, Revolutionen, Katastrophen

Willkommen im Heimathafen!

Forschungsinformationssystem der Universität Greifswald (FIS)

Das FIS sammelt die Publikations- und Vortragstätigkeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.


Mediathek

Interdisziplinäre Ringvorlesung „Wissenschaft und demokratische Kultur“ im Wintersemester 2021/22

Die Universität Greifswald weiß sich in ihrem Leitbild den Werten einer freiheitlichen, zivilen und demokratischen Gesellschaft verpflichtet. Auch wenn Wissenschaft und Politik klar zu unterscheiden sind, sind sie doch nie ganz zu trennen: Im besten Falle befördern sich Demokratie und Wissenschaft gegenseitig – gerade in ihrer Eigenständigkeit. Die Greifswalder Ringvorlesung will dem vielschichtigen Verhältnis von Wissenschaft und demokratischer Kultur aus verschiedenen Fachperspektiven auf den Grund gehen.

Vorlesung verpasst? Die Vorlesungen, wie z. B. die Vorlesung "Kontinuität und Diskontinuität antisemitischer Stereotype" von Cordelia Heß oder "Wir sind das Volk! Aber die anderen auch ... Der Volksbegriff aus politik- und ideengeschichtlicher Sicht" von Thomas Stamm-Kuhlmann wurden aufgezeichnet und sind hier veröffentlicht: www.uni-greifswald.de/ringvorlesung

Investitur an der Universität Greifswald

Die Tradition einer feierlichen Investitur an unserer Universität reicht bis zum 16. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1545 wurde erstmals dieser offizielle Akt der Rektoratsübergabe in den Statuten der Universität Greifswald dokumentiert. Aus einem schlichten Akt der Machtübergabe entwickelte sich im Laufe der Zeit ein traditioneller Ritus mit einem feststehenden Spiel aus Reden und zeremoniellen Übergaben von Siegeln der Macht. Als Symbole der Macht dienten dabei die vier Szepter, die Rektorkette, der Rektorring und die wohl bekannteste Insignie: der Rektormantel. 

Mehr zur Geschichte der Investitur an der Universität Greifswald.

#wissenlocktmich ... an die Universität

begleitet Frau Froehlich im Uni-Alltag und wollten mehr über ihren Forschungsschwerpunkt Griechische Geschichtsschreibung, Epigraphik und Stadttore im römischen Reich wissen. Im Video gibt sie bei Inschriftenlesungen im Greifswalder Dom oder dem alten Stadtfriedhof ganz besondere Einblicke in das Geschichtsstudium an der Uni Greifswald und hat gleichzeitig noch ein paar Tipps parat gegen Prüfungsstress.

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Wissen lockt Studierende, Lehrende und Forschende seit 1456 an die Universität Greifswald. Mehr Geschichten, z. B. im Video von Dr. Dirk Mellis.

Vorlesungsverzeichnis

Alle wichtigen Semesterinformationen und Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.) stehen im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Die Einschreibung in Lehrveranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal.

Das Hochladen von Dokumenten für die Lehrveranstaltungen erfolgt über Moodle.

Veranstaltungen

Sowohl kulturelle als auch akademische Veranstaltungen sorgen für ausreichend Abwechslung im studentischen Alltag. Gastvorträge, Konferenzen und Workshop sind dabei nur einige der Möglichkeiten, die das Studium vielfältig bereichern.