Fünf Professuren vertreten die einzelnen historischen Epochen, die Hilfswissenschaften und epochenübergreifend die Geschichte von Nord- und Osteuropa. Daneben ist auch der Bereich Alte Geschichte und Fachdidaktik Geschichte vertreten und die Fächer Gräzistik und Latinistik sind am Institut angesiedelt. An dem Historischen Institut befindet sich das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) und die Arbeitsstelle "Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit".
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Aktuelles

Stellenausschreibungen


Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Historisches Institut 21/Ma07

Am Historischen Institut (Arbeitsbereich Fachdidaktik) der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen voraussichtlich ab 01.10.2021 eine Stelle als vollbeschäftigte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in unbefristet zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.

16.06.2021 | Wissenschaftliches Personal | Frist: 15.07.2021                  Stellenausschreibung als PDF

 

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Historisches Institut 21/Ma08

Am Historischen Institut der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich der Mittelbewilligung voraussichtlich ab 01.10.2021 eine Stelle als vollbeschäftigte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in befristet für zwei Jahre zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.
Arbeitsaufgaben: Die Stelle ist im DFG-Projekt "Mission vor der Kolonialisierung - Eine Neubewertung desreligiösen Kontakts in Grönland und Sápmi zwischen 1000 und 1700" angesiedelt. Gemeinsam mit der Projektleiterin und einem*r Doktorand*in soll der*die Stelleninhaber*in die vormoderne Geschichte von Religions- und Kulturkontakt in den arktischen und fennoskandischen Regionen untersuchen. Der Schwerpunkt des Postdoc-Projektes liegt auf einer Neubewertung der materiellen Quellen aus früheren archäologischen Untersuchungen in diesem Zusammenhang. Die Publikation der Ergebnisse wird in internationalen Zeitschriftenund einer Anthologie erwartet. Die Arbeit wird mit betreut am Nunatta Katersugaasivia Allagaateqarfialu/Greenland National Museum & Archives.

16.06.2021 | Wissenschaftliches Personal | Frist: 30.06.2021                    Stellenausschreibung als PDF

2.06.2021: Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum setzt neue Maßstäbe in der Regionalforschung

Nach einer zweijährigen Konzeptphase tritt das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) in die erste Forschungsphase (2021–2026) ein. Der offizielle digitale Startschuss dazu fand am 2. Juni 2021 statt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den übergreifenden Forschungsansatz „Fragmentierte Transformationen“ mit 10,6 Millionen Euro. Als universitäre Einrichtung strebt das IFZO eine führende Rolle in der Erforschung des Ostseeraums an. Aber auch für die Vermittlung von Forschungsergebnissen und den Austausch mit den Bürgern und Bürgerinnen in der Region ist das Forschungszentrum ein kompetenter Partner für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die jetzt gestartete Forschungsphase des IFZO nimmt die großen gesellschaftsrelevanten Veränderungen in den Blick und untersucht, wie das Leben an, mit und von der Ostsee in den kommenden Jahren gestaltet werden kann. Wie entwickelt sich die Gesundheitsversorgung und Verwaltung in den ländlichen Räumen? Wie tragen wir zu nachhaltigem Wirtschaften bei? Wie schützen wir hierbei die Ostsee? Wie erhalten und nutzen wir die Kulturdenkmäler? Wie sichern wir unseren Energiebedarf im Einklang mit der Natur? Diese Fragen sind Teil komplexer Veränderungsprozesse, die nicht nur Mecklenburg-Vorpommern betreffen, sondern den gesamten Ostseeraum. Und nur gemeinsam mit den verschiedenen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Wahrnehmungen und Vorstellungen der Partnerländer im Ostseeraum können diese Fragen beantwortet werden.

Medieninformation

Exkursionsangebot des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte des Mittelalters

Fünftagesexkursion "Kirchen – Kunst – Kultur.  Frauenklöster in Mecklenburg und Niedersachsen"

6.-10. September 2021

Der Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters wird – so es das Corona-Virus und die Bestimmungen der Uni es zulassen – vom Montag, den 6.9., bis Freitag, den 10.9.2021, eine Fünftages-Exkursion mit zwei Uni-Kleinbussen zu mecklenburgischen und niedersächsischen Frauenklöstern unternehmen. Geplant sind Besuche in den Klöstern Ribnitz, Rostock, Rühn, Lüne, Medingen, Ebstorf, Isenhagen, Wienhausen und Walsrode. Übernachtet wird in Rostock, Lüneburg und Walsrode.

Die Teilnehmenden treffen sich am Montag den 6.9.21 um 8.30 Uhr vor dem Historischen Institut. Die Rückkehr erfolgt am späten Freitagabend am 10.9.21.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist die Exkursion noch mit zahlreichen Unwägbarkeiten behaftet. Wir gehen mit wohl berechtigtem Optimismus davon aus, daß diese stattfinden wird. Allerdings steht die Teilnehmerzahl noch nicht endgültig fest. Derzeit müssen in einem Bus zahlreiche Plätze frei bleiben. Wir hoffen aber, daß wir mit vollbesetzten Bussen fahren können. Inwieweit das möglich ist, hängt sicher auch vom Impfstatus der Teilnehmenden ab. Eine Aktualisierung der Bestimmungen ist im Rektorat angefragt. Dementsprechend können wird zunächst nur eine unverbindliche Teilnehmerliste mit Warteliste erstellen.

Die Anmeldung erfolgt über LSF (4006160) und sollte bis zum Freitag, den 11.6.2021, erfolgen. Exkursionsvorbereitende Aufgaben werden verteilt, wenn die Teilnehmerliste annähernd feststeht.

Die Teilnehmenden sollten zunächst mit Unkosten in Höhe von 220 € rechnen. Dieser Betrag ist am Montag den 6.9.21 mitzubringen und Teilnahmevoraussetzung. Eine genaue finanzielle Kalkulation ist derzeit nicht möglich. Erst nach Abrechnung der Exkursion steht die Summe verbindlich fest.

Da wir eine nicht unbedeutende Bezuschussung zugesagt bekommen haben, ist aber durchaus mit einer entsprechenden Rückzahlung zu rechnen.

Wir hoffen mit dieser Exkursion endlich wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Studiennormalität gehen zu können.

Im Namen des Lehrstuhls

Ralf-Gunnar Werlich 

Exkursionsregelung

Ersatz von Exkursionstagen während COVID-19

Exkursionen während COVID-19

Lehrveranstaltungen im Sommersemester bis auf wenige Ausnahmen digital Angesichts der steigenden Infektionszahlen hat der Krisenstab des Rektorats am 01.04.2021 beschlossen, dass das Sommersemester 2021 bis auf wenige Ausnahmen digital stattfinden wird.

Hinweise und Richtlinien sowie Bewertungsbogen für Hausarbeiten am Historischen Institut (2021)

Bewertungsbogen

Das Historische Institut möchte Anforderungen transparent machen und die individuelle Entwicklung von Fähigkeiten fördern, die Voraussetzung für die erfolgreiche Abgabe von Hausarbeiten sind. Die hierfür entwickelten Bewertungskriterien dienen den Lehrpersonen und den Studierenden gleichermaßen zur Orientierung bei der Erstellung, Benotung und Auswertung von Hausarbeiten.In den Veranstaltungen am Institut kann ein Bewertungsbogen genutzt werden, der im Wintersemester 2020/2021 von einer Arbeitsgruppe unter Federführung der Fachdidaktik erstellt wurde. Der Bogen kann für die einzelnen Veranstaltungen angepasst werden. Eine Gewichtung der einzelnen Kriterien ist nicht vorgegeben, sondern kann in Abhängigkeit von der Ausrichtung der jeweiligen Veranstaltung und den jeweiligen Fähigkeiten der Studierenden variieren. Zu Beginn jeder Veranstaltung sind die Bewertungskriterien und ihre Gewichtung offenzulegen.

Zur Optimierung der Kriterien sind Rückmeldungen an die Lehrenden und Weiterleitung an die Fachdidaktik (Dr. Buchsteiner) ausdrücklich erwünscht.

Martin Buchsteiner und Arne Segelke (April 2021)

Neuerscheinung: Altertumswissenschaft in Greifswald. Porträts ausgewählter Gelehrter 1856 bis 1946

Hg. von Susanne Froehlich

Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald Band 14

Stuttgart (Franz Steiner Verlag) 2021

Neue Nationalismen Mitteilungen

Neue Nationalismen im Ostseeraum – Online-Diskussionsreihe

Neue Formen von Nationalismus und Extremismus haben sich in allen Ländern des Ostseeraums etabliert und werfen Fragen auf: Was ist das „Nordische Modell“?
Wie werden nationalistische Ideologeme durch Modekleidung populär gemacht? Welcher Mittel bedienen sich radikale Abtreibungsgegner? Und welche Möglichkeiten entdecken extreme Rechte in Deutschland und Schweden während der Corona-Pandemie?

Wir laden Sie herzlich ein, diese und weitere Fragen per Live-Chat auf dem Youtube-Kanal der Landeszentrale für politische Bildung M-V mit unseren Expert*innen zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

https://phil.uni-greifswald.de/institute/einrichtungen/ifzo/forschungsbereiche/neue-nationalismen/neue-nationalismen-detailansicht/n/neue-nationalismen-im-ostseeraum-online-diskussionsreihe-79095/

Corona: Hinweise zur Quarantäne und zu Risikogruppen

Studierende, die sich aufgrund der geltenden Regelungen in die häusliche Quarantäne begeben müssen, und Angehörige von Risikogruppen beachten bitte folgende Hinweise:

1. Stellen Sie sicher, daß Ihr Benutzer-Account bei der Universität funktioniert (besonders Erstsemester!). Dann können Sie z.B. auch die Angebote elektronischer Bücher der UB nutzen.

2. Nutzen Sie virtuelle und hybride Lehrveranstaltungen! Alle Vorlesungen am Historischen Institut finden online statt. Viele Veranstaltungen für Erstsemester werden hybrid durchgeführt (d.h. parallele Übertragung ins Internet). Die Veranstaltungen für Fortgeschrittene finden i.d.R. online statt. Informationen hierzu finden Sie im HIS/LSF bzw. auch in den dort verlinkten Moodle-Kursen.

3. Die Dozentinnen und Dozenten erteilen Ihnen Auskunft, ob und wie Sie sich der Lehrveranstaltung online zuschalten können.

4. Bitte melden Sie sich umgehend bei den Dozentinnen und Dozenten der Lehrveranstaltungen, wenn Sie an der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung nicht teilnehmen können. (Ansonsten wird davon ausgegangen daß Ihr Platz an einen anderen Studenten weitergegeben werden kann.)

31.08.2020: Lernen und Lehren in der „Virtuellen Hochschule Ostseeraum“
Symbolbild Digitales Lernen – Foto: ©Till_Junker

Mit der Corona-Pandemie haben digitale Lehr- und Lernangebote an Bedeutung gewonnen. Das digitale, internationale Lehrprojekt „Virtuelle Hochschule Ostseeraum“, das Prof. Dr. Cordelia Heß vom Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald initiiert hat, baut auch das Angebot an englischsprachiger Lehre an der Universität aus. Es ist insbesondere für den neu entstandenen Masterstudiengang „History and Culture of the Baltic Sea Region“ und das Lehramt-Beifach „Bilinguales Lehren und Lernen“ relevant. An dem Projekt wirken Partneruniversitäten aus Stockholm, Tampere und St. Petersburg mit.

Während der Corona-Pandemie haben viele Hochschulen ganz neue digitale Lehr- und Lernangebote entwickelt. Um diesen Digitalisierungsschub auch in der internationalen Hochschulkooperation zu verankern, konzipierte der Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald unter Prof. Dr. Cordelia Heß eine Reihe kollaborativer englischsprachiger Veranstaltungen. Das Projekt ist Teil der Internationalisierungsstrategie der Universität Greifswald. Die Zusammenarbeit der Lehrenden fließt darüber hinaus in den Greifswalder Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraums“ ein.

Die Veranstaltungen im Rahmen des Lehrprojekts finden in einem virtuellen Klassenraum statt. In dem gemeinsamen digitalen Raum finden Lehrende und Lernende aus Greifswald, Tampere, Stockholm und St. Petersburg trotz bestehender Reise- und Kontaktbeschränkungen zusammen. Im Wintersemester 2020/21 wird das erste Lehrmodul „Religious Mobility in the Pre-Modern Baltic Sea Region“ angeboten. In dem Modul werden Formen religiöser Mobilität im Mittelalter – in Kreuzzügen, Pilgerfahrten und Missionierungen – und ihr kulturelles Erbe in der Ostseeregion thematisiert. Der Kurs kombiniert Präsenz- und Onlinelehre. Vorlesungs- und Seminarformate werden gemeinsam von einem internationalen Lehrer*innen-Team gestaltet. Für die Studierenden bedeutet das Selbststudium mit online abrufbaren Lehreinheiten (asynchrone Lehre), Online-Sitzungen mit allen Studierenden und Lehrendenden (synchrone Lehre) sowie selbstgeplante Gruppenarbeit in internationalen Arbeitsgruppen. Sofern es die Reisebeschränkungen zulassen, wird das Angebot durch eine kursbegleitende einwöchige Exkursion abgerundet.

Eine solche transnationale Zusammenarbeit fordert auch neue Vorgehensweisen. Unterschiedliche Semesterzeiten, differierende Prüfungsregelungen und Punktevergaben sind administrative Probleme, die im Rahmen der Förderperiode gelöst werden müssen. Im Januar bewerten die Teilnehmenden und Lehrpersonen die Veranstaltungen und führen eine umfassende Evaluation durch. Im Sommersemester 2021 wird das Lehrangebot fortgeführt.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Teilprojekt „Religious Mobility in the Pre-Modern Baltic Sea Region“ des Lehrprojektes „Virtuelle Hochschule Ostseeraum“ des Programms „International Virtual Academic Collaboration (IVAC)“. Eine Grundfinanzierung ist durch das Programm „Landesmittel digitale Lehre“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern gegeben.

Das Programm IVAC wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 5,5 Millionen Euro unterstützt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betont die Bedeutung transnationaler und digitaler Lehre und Forschung angesichts der Corona-Pandemie: „Die Corona-Krise stellt Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen vor die Herausforderung, in kurzer Zeit digitales Lehren, Lernen und Arbeiten dynamisch weiterzuentwickeln. Internationaler Austausch ist auch während der Pandemie wichtig, wir müssen ihn daher weiter fördern und mit neuen Formaten zusätzlich unterstützen.“ Und DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee betont: „In Zeiten einer globalen Pandemie stellen virtueller Austausch und digitale Zusammenarbeit zentrale Brücken zur Welt dar.“

Weitere Informationen
Projekt Virtuelle Hochschule Ostseeraum
Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald
Pressemitteilung des DAAD
International Virtual Academic Collaboration (IVAC)


Ansprechpartner an der Universität Greifswald

Prof. Dr. Cordelia Heß
Historisches Institut
Lehrstuhl für Nordische Geschichte
Domstraße 9 A, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3330
cordelia.hess@uni-greifswald.de

Koordinationsstelle
Paul Kirschstein
Historisches Institut
Lehrstuhl für Nordische Geschichte
Domstraße 9 A, 17489 Greifswald
baltic-e-learning@uni-greifswald.de

www.uni-greifswald.de/aktuell
www.uni-greifswald.de/veranstaltungen

Medieninformation

Für die Zeit ohne Bibliothek: Linkliste für Online-Ressourcen

Linkliste mit vielen Online-Ressourcen für die Geisteswissenschaften von Kat Hill (Birkbeck College London), wird aktualisiert

https://www.kathill.co.uk/coronalife/2020/3/19/books-in-the-ether-online-libraries-and-resources

Clio-Guide. Ein Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaften (2018)

https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/19999

Bis 30.4.: Stabi Bayern Online Ressourcen einfach zugänglich

https://www.bsb-muenchen.de/recherche-und-service/anmelden-ausleihen-bestellen/anmelden/vereinfachtes-zulassungsverfahren/

Viele große akademische Verlage stellen derzeit ihre Ressourcen frei zur Verfügung, z. B. Oxford University Press

https://global.oup.com/news-items/homepage/access

National Emergency Library, große Sammlung digitalisierter Bücher, auch älteren Datums, u. a. für Lehrzwecke

https://archive.org/details/nationalemergencylibrary?tab=collection

Mirabile: Digital Archive of Medieval Culture, umfangreiche Sammlung von Datenbanken, komplett freier Zugang bis 15.5.

http://www.mirabileweb.it/

Verzeichnis von Verlagen, die derzeit vereinfachten/freien Zugang zu online-Publikationen anbieten. 

https://www.econbiz.de/eb/de/news/aktuelles/ansicht/corona-sonderaktionen-von-verlagen-freier-oder-erleichterter-zugriff-auf-publikationen/

Sammlung von momentan online frei verfügbaren Materialien für Forschung und Lehre

https://www.history.ac.uk/library/collections/online-resources/open-access-resources

 

Gedenktafel würdigt Ernst Bernheims Werk und Wirken an der Universität Greifswald

Prof. Dr. Ernst Bernheim (Ausschnitt eines Porträts von v. Kardorff), Foto: Universität Greifswald, Kustodie
Enthüllung der Gedenktafel am Historischen Institut - Foto: Hannah Weißbrodt
Gedenktafel am Historischen Institut - Foto: Hannah Weißbrodt

Ernst Bernheim (1850–1942) prägte nicht nur die Geschichtswissenschaft, sondern auch die Geschichts- und Hochschuldidaktik und damit auch die Entwicklung des Historischen Instituts der Universität Greifswald. Er setzte sich für eine Hochschule ein, in der die Freiheit der Wissenschaft im Mittelpunkt steht. Eine Gedenktafel würdigt nun sein Schaffen. Am 19. Februar 2020 wurde die Gedenktafel am Gebäude des Historischen Instituts feierlich enthüllt. Den Festvortrag hielt Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte im Krupp-Kolleg.

Überfüllte Hörsäle, sinkendes Bildungsniveau der Studierenden sowie vorwiegend wissensvermittelnde Studieninhalte: Dies sind auch heute wieder aktuelle Fragen an vielen deutschen Hochschulen. Der Greifswalder Historiker Ernst Bernheim setzte sich bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts damit auseinander. Von 1883 bis 1921 war er Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaft an der Universität Greifswald. 1895/96 sowie 1909 war er zudem Dekan der Philosophischen Fakultät und ab 1899 Rektor der Universität.

Als Rektor verteidigte er die Wissenschaftsfreiheit gegen den Anspruch, dass „die jungen Leute möglichst ohne Umschweife auf ihren speziellen Beruf dressiert werden“ (Rektoratsrede vom 15.05.1899). Für Bernheim setzte die Freiheit der Wissenschaft gute Lehre voraus. Er gründete die „Gesellschaft für Hochschulpädagogik“, deren Vorsitzender er wurde. Und auch sein Werk spiegelt seinen Einsatz für gute Lehre wider. Sein 1889 erstmals erschienenes „Lehrbuch der historischen Methode“ wurde in überarbeiteter Form ab 1918 als „Einleitung in die Geschichtswissenschaft“ zum Standardwerk der historischen Methode. Bis heute ist der Einfluss des Werks auf Lehrbücher zur Einführung in die Geschichtswissenschaft spürbar. Im Mittelpunkt von Bernheims historischer Methode stehen die Quellkunde und -kritik, welche nicht nur dazu dient, echte von gefälschten Quellen zu unterscheiden. Bei Bernheim spielen auch die Perspektive des historischen Autors sowie die Position des Forschenden eine wesentliche Rolle, um aus Quellen zuverlässige Rückschlüsse über die Vergangenheit zu ziehen. Dieser Ansatz wird heute als „historisches Denken“ bezeichnet. Im Geschichtsstudium wird dieses Denken durch aktives Arbeiten an Quellen im Selbststudium und in Sitzungen sowie durch praktische Beschäftigung mit den Hilfswissenschaften vermittelt. Wissensvermittelnde Studieninhalte treten bei Bernheim dagegen in den Hintergrund. 

Die Tatsache, dass die Universität Greifswald als erste deutsche Universität einen Lehrstuhl für Hochschulpädagogik erhielt, geht ebenfalls auf Ernst Bernheim zurück. Darüber hinaus unterstützte Bernheim die Lehrerfortbildung sowie lokale Bildungsvereine. Damit setzte er sich auch außerhalb der Universität für Bildung ein. Die Universität Greifswald würdigt sein Engagement nun mit einer Gedenktafel am Gebäude des Historischen Instituts.


Weitere Informationen
Enthüllung der Gedenktafel für Ernst Bernheim am 19.02.2020
Ausführliches Programm
Zum Medienfoto
Ergänzt am 20.02.2020

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Historisches Institut
Domstraße 9 a, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3332
historisches.institut@uni-greifswald.de
www.geschichte.uni-greifswald.de 


Medieninformation

M.A.-Studiengang "History and Culture of the Baltic Sea Region" ab Sommersemester 2020

Der interdisziplinäre Masterstudiengang „History and Culture of the Baltic Sea Region” richtet sich insbesondere an Studierende mit philologischer oder historischer Vorbildung (B.A. oder äquivalenter Abschluss), die sich auf den kulturell und historisch vielschichtigen Ostseeraum spezialisieren wollen. Er vereint kulturwissenschaftliche, geschichtswissenschaftliche, sprachwissenschaftliche und literaturwissenschaftliche Anteile, um Studierende auf Tätigkeiten innerhalb des kulturellen und zivilgesellschaftlichen Austausches in der Ostseeregion vorzubereiten.

Studiert werden die beiden Pflichtbereiche „Kulturtheorie und kulturelle Entwicklungen im Ostseeraum“ (10 ECTS-Punkte) und „Geschichte, Kulturen und Sprachen des Ostseeraums“ (20 ECTS-Punkte), sowie der wahlobligatorische Bereich Sprachpraxis (10 ECTS-Punkte), in dem entweder Deutschkenntnisse oder Kenntnisse einer anderen im Ostseeraum ansässigen Sprache vertieft werden können. Hinzu kommen der Wahlbereich (20 ECTS-Punkte), in dessen Rahmen eine Spezialisierung auf bestimmte Teilbereiche möglich ist, ein verpflichtendes Auslandssemester (30 ECTS-Punkte) sowie Masterarbeit und Verteidigung (30 ECTS-Punkte). Sowohl die Pflichtbereiche als auch der Wahlbereich werden überwiegend auf Englisch studiert. Die Unterrichtssprache des wahlobligatorischen Bereichs richtet sich nach der gewählten Sprache. Der Masterstudiengang schließt mit dem Master of Arts (M.A.) ab.

Der Studiengang wird im Sommersemester 2020 anlaufen und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden. Weitere Informationen erhalten Sie beim Studiengangsverantwortlichen, Prof. Dr. Bernhard Brehmer.

Zugangsvoraussetzungen

  • Bachelor of Arts oder äquivalenter Abschluss eines mindestens dreijährigen Universitätsstudiums
  • Nachweis von Englischkenntnissen auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Historische und/oder philologische Vorbildung wird empfohlen


Achtung: Studierenden, die sich bereits im Wintersemester 2019/20 einschreiben wollen wird empfohlen, sich in einen verwandten Masterstudiengang der Philosophischen Fakultät zu immatrikulieren und sich im Sommersemester umschreiben zu lassen.

Projektstart „Virtuelle Hochschule Ostseeraum“ im Januar 2020

Im Januar 2020 beginnt die erste Förderphase des Projektes Virtuelle Hochschule Ostseeraum – Qualifikation zum digitalen englischsprachigen Lehren“.

Im Rahmen des Projektes werden englischsprachige e-learning Kurse entwickelt und durchgeführt, an denen Studierende der beteiligten Universitäten Greifswald, Stockholm, Tampere, St. Petersburg teilnehmen können. Ziel des Projektes ist es, Internationalisierung und Digitalisierung der Lehre im Rahmen bestehender Kooperationen und des Forschungsschwerpunkts Ostseeraum zu befördern. Die Laufzeit der ersten Förderphase beträgt 3 Jahre. Im Jahr 2020 werden mehrere Workshops zur englischsprachigen und virtuellen Lehre für die beteiligten Wissenschaftler*innen durchgeführt und entsprechende Kurse, Module und Lehrangebote entwickelt.

Das Projekt wird durch das Landesprogramm „Digitale Lehre in Mecklenburg-Vorpommern“ gefördert. Leitung und Koordinierung liegen beim Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald.

Jetzt Wohnsitzprämie sichern!

Mein Studienort – Mein Hauptwohnsitz

Stichtag 31.01. – Melde dich um!

Die Universität Greifswald, die Interessenvertreter der Studierendenschaft, die Greifswald Marketing GmbH, die Stadt Greifswald und der Landkreis Vorpommern-Greifswald empfehlen Euch, liebe Erstsemesterstudentinnen und -studenten, sich mit Hauptwohnsitz in Greifswald oder in einer Umlandgemeinde anzumelden.

Unabhängig von der gesetzlichen Regelung, dass die vorwiegend genutzte Wohnung als Hauptwohnsitz zu melden ist, gibt es ganz praktische Gründe, sich umzumelden. Außerdem versüßen wir die Ummeldung mit einem Bonusprogramm. 
Jeder neue Greifswalder bekommt bei der Ummeldung eine Umzugsbeihilfe in Höhe von 100 Euro und ein Gutscheinbuch mit vielen Willkommensangeboten.

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

#wissenlocktmich... an die Universität Greifswald begleitet Frau Froehlich im Uni-Alltag und wollten mehr über ihren Forschungsschwerpunkt Griechische Geschichtsschreibung, Epigraphik und Stadttore im römischen Reich wissen. Im Video gibt sie bei Inschriftenlesungen im Greifswalder Dom oder dem alten Stadtfriedhof ganz besondere Einblicke in das Geschichtsstudium an der Uni Greifswald und hat gleichzeitig noch ein paar Tipps parat gegen Prüfungsstress.

Wissen lockt Studierende, Lehrende und Forschende seit 1456 an die Universität Greifswald. Dabei sind die individuellen Geschichten so bunt und vielfältig wie die Graffitimalerein an den Wänden unseres alten Karzers. Mehr Geschichten, z. B. von Dr. Dirk Mellis und Norman Lippert, gibt es unter #wissenlocktmich

Kooperation mit der Universität Stettin (Uniwersytet Szczeciński)

Besuch des Historischen Instituts in Greifswald am 12.12.2017 Foto: Dr. Pawel Migdalski und Frau Dąbrowska
Tagung "Reformation in Pommern“ in Kulice, 8.-9.12.2017

Vom 12. bis 14. Juni 2019 fand die Exkursion "Grenzübergreifendes mittelalterliches Erbe Pommerns" statt, an der auch Greifswalder Studierende teilnahmen.

Am 12. Dezember 2017 kam Herr Dr. Paweł Migdalski mit 30 Studierenden und 2 Kollegen nach Greifswald. Neben dem Austausch mit dem Historischen Institut standen auch ein Besuch der Bereichsbibliothek und die Teilnahme an dem Abendvortrag im Internationalen Graduiertenkolleg "Baltic Borderlands" auf dem Programm.

Bereits am 8. bis 9. Dezember 2017 reisten Studierende und Mitarbeiter des Historischen Instituts der Universität Greifswald nach Kulice und nahmen dort an der internationalen Konferenz „Reformation in Pommern“ („Reformacja na Pomorzu Zachodnim”) teil. Eine weitere Konferenz zum Thema "Pommern im Ostseeraum im Mittelalter" fand vom 18. bis 19. Januar 2018 statt.

Diese Tagung ist Bestandteil des Interreg-Projekts "Zwischen zwei Universitäten. Grenzland ohne Grenzen", das durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt wird (Fonds für kleine Projekte im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen in der Euroregion Pomerania).

Latinumstermine und -modalitäten

Angaben zum Latinum finden Sie auf der Website der Klassischen Philologie oder hier.


Historisches Institut

Geschäftsführende Direktorin

Professorin Dr. Cordelia Heß
Historisches Institut
Universität Greifswald
Domstraße 9 A
17489 Greifswald
Telefon: +49 3834 420 3330, Sekretariat: 420 3331
cordelia.hessuni-greifswaldde

 

Fachschaftsrat Geschichte
Historisches Institut
Domstraße 9a
17487 Greifswald
Raum 0.02 (Erdgeschoß)
Tel.: +49 (0)3834 420-32 44
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Willkommen im Heimathafen!


Aktuelle Termine


Vorlesungsverzeichnis

Alle wichtigen Semesterinformationen und Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.) stehen im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Die Einschreibung in Lehrveranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal.

Das Hochladen von Dokumenten für die Lehrveranstaltungen erfolgt über Moodle.

(Moodle-Leitfaden für Studierende).

Veranstaltungen

Sowohl kulturelle als auch akademische Veranstaltungen sorgen für ausreichend Abwechslung im studentischen Alltag.  Gastvorträge, Konferenzen und Workshops sind dabei nur einige der Möglichkeiten, die das Studium vielfältig bereichern.