Fünf Professuren vertreten die einzelnen historischen Epochen, die Hilfswissenschaften und epochenübergreifend die Geschichte von Nord- und Osteuropa. Daneben ist auch der Bereich Alte Geschichte und Fachdidaktik Geschichte vertreten und die Fächer Gräzistik und Latinistik sind am Institut angesiedelt. An dem Historischen Institut befindet sich das Internationale Graduiertenkolleg "Baltic Borderlands: Shifting Boundaries of Mind and Culture in the Borderlands of the Baltic Sea Region" und die Arbeitsstelle "Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit". Weiter...


Aktuelles

26.02.2019: Forschungszentrum für den Ostseeraum entsteht an der Universität Greifswald

An der Universität Greifswald entsteht ein Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO). Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek übergab am 26. Februar 2019 in Greifswald einen Förderbescheid ihres Ministeriums in Höhe von 1,4 Millionen Euro für die zweijährige Konzeptphase zum Aufbau der Einrichtung. Das IFZO soll sich mit zentralen Fragen und Herausforderungen der Gegenwart im Ostseeraum beschäftigen und einen klaren Fokus auf die Geistes- und Sozialwissenschaften legen.

Das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum erforscht kooperationsbasierte und konfliktbasierte Zukunftsprojektionen in den Gesellschaften des Ostseeraums und konzentriert sich dabei auf die Beantwortung zentraler Fragen und Herausforderungen der Gegenwart. Das Untersuchungsgebiet umfasst die Ostseeanrainer sowie das Hinterland im Einzugsbereich der großen Flüsse. Die Fragestellungen orientieren sich zum einen an interregionalen bzw. zwischenstaatlichen Strategien und Diskursen und zum anderen an den spezifischen nationalen Interessen der Staaten des Ostseeraums. Neben der Arbeit der ostseespezifischen Institutionen, wie dem Ostseerat oder dem Baltic Development Forum stehen auch EU-Initiativen wie die Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR) und die „Östliche Partnerschaft“ im Fokus der Untersuchungen.

Aktuell ist der Ostseeraum einer der am weitesten integrierten maritimen Kulturräume der Welt. Seit 1989 stellen die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Deutschland und Osteuropa vor Herausforderungen, auf die gleichermaßen mit „Integration“ und „Abgrenzung“ reagiert wurde. Vor diesem Hintergrund wird nach gemeinsamen Lösungen in den Bereichen Ökologie, digitale Innovationen, Energie und Sicherheit gesucht.  Entsprechend werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IFZO gemeinsam mit ihren Partnern im Ostseeraum folgende Problembereiche analysieren:

  • Internationale Beziehungen und Sicherheit
  • Neue Nationalismen
  • Zur Gegenwart des kulturellen Erbes
  • Regionale Entwicklung und Ländliche Räume
  • Nachhaltigkeit und Biobasiertes Wachstum
  • Energie

Bis 2021 werden aus den so erzielten Erkenntnissen entsprechende Forschungsprogramme und zu bearbeitende Forschungsprojekte entwickelt. Im Mittelpunkt der hier beschriebenen Rahmenthemen steht neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn die dezidierte „Anwendbarkeit“ und der Transfer der Erkenntnisse für landes-, regional- und bundespolitische Interessen- und Anspruchsgruppen (Stakeholder) sowie Verwaltungen, Wirtschaftsförderung und politischen Institutionen im Ostseeraum.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Dr. Alexander Drost
Koordinator Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum
Historisches Institut, Rubenowstraße 2, 17489 Greifswald
alexander.drost@uni-greifswald.de
phil.uni-greifswald.de/institute/einrichtungen/gk-baltic-borderlands/

8.02.2019: Webmoritz - Was macht mein*e Dozent*in eigentlich beruflich?

Diese Frage haben wir uns in letzter Zeit in der Redaktion häufiger gestellt. Als Student*in vergisst man manchmal, dass die Lehre nur einen Aspekt der Uni ausmacht. Und selbst wenn man ahnt, womit sich der*die ein*e oder andere Dozent*in und seine*ihre Arbeitsgruppe in dem eigenen Studienfach beschäftigen, so bleibt es oft bei dieser groben Idee. In den Arbeitsalltag anderer Fakultäten oder sogar Institute erhält man selten einen Einblick. Wir fragen nicht mehr nur uns: „Was macht mein*e Dozent*in eigentlich sonst so beruflich?“, sondern fragen diese einfach selbst. Zum Beispiel Prof. North aus der Geschichte.

Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2019

Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2019 ist ab sofort auf der Internetseite abrufbar.

Lehre im Sommersemester 2019 - Einschreibung

Die Einschreibung zu den einzelnen Veranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal. Als Login nutzen Sie bitte Ihren bei Studienbeginn zugeteilten Uni-Account sowie das dazugehörige Passwort.

Die Einschreibefrist für die Lehrveranstaltungen des Sommersemester 2019 beginnt am Montag, dem 25. Februar 2019, 8:00 Uhr und endet am Freitag, dem 15. März 2019, 23:59 Uhr. Anschließend findet das Auswahlverfahren statt. Veranstaltungen, in denen danach noch Plätze verfügbar sind, werden noch einmal vom 25. bis zum 27. März 2019 freigeschaltet.

Bitte tragen Sie sich nur in solche Lehrveranstaltungen ein, an denen Sie auch tatsächlich beabsichtigen teilzunehmen. Der Eintrag in unverhältnismäßig viele Veranstaltungen kann Ihre Rückstufung in allen Veranstaltungen zur Folge haben. Das Einschreiben durch LSF und Erscheinen in der 1. Sitzung einer Veranstaltung sind notwendige Bedingungen für die Teilnahme. Nichterscheinen in der ersten Sitzung führt zum unmittelbaren Austrag aus der Veranstaltung durch den Dozenten.

 

Exkursionen 2019

  • Tagesexkursion nach Klempenow, Landskron, Spantekow und Müggenburg: 12.06.2019, Thema „Burgen und Festungen in Vorpommern“ (Dr. Werlich)

Anmeldungen für die Exkursion per E-mail und mit Angabe der Matrikelnummer unter mittelalteruni-greifswaldde im Sekretariat des Lehrstuhls Mittelalter. Unkostenbeitrag ca. 10 €. Die Anmeldung setzt die Bereitschaft voraus, einen Vortrag zu den Exkursionszielen zu übernehmen und zudem am 6. Juli 2019 Besucher ca. 45 Minuten durch die Burg Klempenow zu führen. Nähere Einzelheiten und Vergabe der Vortragsthemen werden in einem Vorbereitungstreffen am Dienstag, den 9. April 2019 um 18 Uhr bekanntgegeben.

  • Tagesexkursion zu den Burgen und Klöster im mecklenburgisch-pommerschen Grenzgebiet: 13.06.2019 (PD Dr. Joachim Krüger)

Anmeldungen für die Exkursion per E-Mail und mit Angabe der Matrikelnummer unter mittelalteruni-greifswaldde im Sekretariat des Lehrstuhls Mittelalter. Unkostenbeitrag ca. 10 €. Die Anmeldung setzt die Bereitschaft voraus, einen Vortrag zu den Exkursionszielen zu übernehmen. Nähere Einzelheiten und Vergabe der Vortragsthemen werden in einem Vorbereitungstreffen am Dienstag, den 9. April 2019 um 18 Uhr bekanntgegeben.


Weitere Exkursionsangebote finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.

3.01.2019: ZEIT Campus Online Quiz - Beat the Prof: Geschichte des Geldes

Seit wann bezahlen wir mit Geldscheinen?

Zum Quiz

Das Quiz hat Herr Prof. North zusammen mit seinen Mitarbeitern Dr. Alexander Drost, Dr. Hielke van Nieuwenhuize und Lasse Seebeck erstellt.

09.11.2018: Greifswalder Gedenken 80. Jahrestag "Kristallnacht"

Zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde von Greifswald 1871 bis 1938


Heute vor 80 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November, organisierten SA-Truppen und Angehörige der SS gewalttätige Übergriffe auf die jüdische Bevölkerung. Mehrere hundert Synagogen wurden in Brand gesetzt, mindestens 8000 jüdische Geschäfte zerstört sowie zahllose Wohnungen verwüstet.

Gedenkveranstaltung

  • 13:00 Uhr, Mühlenstraße: Erinnerung an der Gedenktafel für die jüdische Gemeinde (gestaltet durch die Ev. Studierenden-Gemeinde Greifswald)
  • 17:00 Uhr, Rathaus: Der 9. November 1938 in meiner Familiengeschichte (Vortrag und Gespräch mit Kaj Schueler, Stockholm; Moderation: Prof. Dr. Cordelia Heß.

Weitere Infos gibt es unter: https://www.uni-greifswald.de/…/greifswalder-gedenken-80-j…/

Ein Video mit dem Gespräch von Prof. Dr. Cordelia Heß und dem schwedischen Journalisten Kaj Schueler über Stolpersteine und Erinnerungskultur finden Sie unter: https://www.facebook.com/Uni.Greifswald.de/videos/254362202101034/

Neuer Erasmus-Koordinator im Historischen Institut

Mit dem Ausscheiden von Herrn PD Dr. Robert Riemer hat Herr Dr. Hielke van Nieuwenhuize die Aufgaben des Erasmus-Koordinators übernommen.

Kontaktdaten:
Dr. des Hielke van Nieuwenhuize
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstr. 2 (Raum 1.04)
Sprechzeit: Mo 15.30-17 Uhr

Universität Greifswald ehrt Professor Eduard Norden (1868–1941)

* 21. September 1868 † 13. Juli 1941 - Professor in Greifswald von 1893 bis 1899

Gedenktafel für Eduard Norden - Foto: Magnus Schult
Eduard Norden - Foto: Archiv


Das Historische Institut der Universität Greifswald ehrt den früheren Greifswalder Professor Eduard Norden (1868–1941) anlässlich seines 150. Geburtstags am 21. September 2018. Zur Erinnerung an den Philologen wurde ein Gedenktafel am Institutsgebäude auf dem historischen Campus in der Greifswalder Innenstadt enthüllt.

Berühmt wurde Eduard Norden als Professor der Universität Greifswald von 1893 bis 1899, da er sein epochemachendes Werk über die antike Kunstprosa in seiner Greifswalder Zeit publizierte. Das Werk zählt zu den Standardwerken der Klassischen Philologie. Daneben fasste er mit seinem Greifswalder Kollegen Alfred Gercke den Plan zu dem Grundlagenwerk „Einleitung in die Altertumswissenschaft“ für Studierende. Norden, nachmaliger Rektor der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin), war schon zu Lebzeiten "einer der bekanntesten Latinisten der Welt" (so der Präsident der Universität Princeton bei Nordens Ehrendoktorverleihung 1936).

Eduard Norden lernte in Greifswald  seine Ehefrau Marie Schultze – eine Tochter des Greifswalder Bürgermeisters Richard Sigmund Schultze (1831–1916) - kennen. So blieb Norden auch später der Stadt stets verbunden.

Der Altertumswissenschaftler wurde als Sohn jüdischer Eltern im ostfriesischen Emden geboren, konvertierte später zum Christentum. Antisemitische Anfeindungen blieben ihm in Berlin als Rektor zunächst erspart. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurde allerdings auch er  zum „Staatsbürger 2ter Klasse“ erklärt. Nach und nach wurde er aus allen Gremien, denen er angehörte, gedrängt. Ende 1935 wurde ihm dann die Lehrbefugnis an der Universität entzogen. Wenige Wochen vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, konnte er mit seiner Frau in die Schweiz emigrieren. Geistig gebrochen und körperlich erschöpft  verstarb Norden 1941 in Zürich.

Der Nachlass Eduard Nordens wurde Olaf Schlunke für das Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) erschlossen. Die Tafel am Gebäude des Historischen Instituts der Universität  versteht sich auch als Beitrag dazu, auf eine Tradition herausragender Forschung in Greifswald hinzuweisen. 

Mehr Informationen zu Eduard Norden und anderen bedeutetenden Altertumswissenschaftlern finden Sie auf  www.uni-greifswald.de/local-heroes

Medienfoto 
Kurz-URL: http://tinyurl.com/yddmwqlc 
#geschichte #tradidtion #forschung #gedenken

Kontakt an der Universität Greifswald
Dr. Susanne Froehlich
Universität Greifswald
Arbeitsbereich Alte Geschichte
Domstraße 9a, 17489 Greifswald
Telefon +49 (0)3834 420 3103
susanne.froehlich[at]uni-greifswald[dot]de

 

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

#wissenlocktmich... an die Universität Greifswald begleitet Frau Froehlich im Uni-Alltag und wollten mehr über ihren Forschungsschwerpunkt Griechische Geschichtsschreibung, Epigraphik und Stadttore im römischen Reich wissen. Im Video gibt sie bei Inschriftenlesungen im Greifswalder Dom oder dem alten Stadtfriedhof ganz besondere Einblicke in das Geschichtsstudium an der Uni Greifswald und hat gleichzeitig noch ein paar Tipps parat gegen Prüfungsstress.

Wissen lockt Studierende, Lehrende und Forschende seit 1456 an die Universität Greifswald. Dabei sind die individuellen Geschichten so bunt und vielfältig wie die Graffitimalerein an den Wänden unseres alten Karzers. Mehr Geschichten, z. B. von Dr. Dirk Mellis und Norman Lippert, gibt es unter #wissenlocktmich


Latinumstermine und -modalitäten

Angaben zum Latinum finden Sie auf der Website der Klassischen Philologie oder hier.


Projeto bilíngue com EMAU Greifswald

Das Universitätsmagazin Campus1456 (2/2016) berichtet über das Projekt


Den Ursprung hat das Projekt in der Brasilien-Exkursion von Prof. Dr. Dr. h.c. Michael North, Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Geschichte der Neuzeit. Dank der langjährigen Kooperation zwischen Prof. North und Prof. Dr. João Klug von der Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC) in Florianópolis konnte im Oktober 2015 eine Exkursion nach Brasilien für Studierende der Universität Greifswald angeboten werden. Abschluss der Exkursion war ein Kolloquium an der UFSC Florianópolis, auf dem Greifswalder Studierende sowie brasilianische Doktoranden und Dozenten Vorträge hielten. Darüber hinaus wurde die Intensivierung des Studierendenaustausches erörtert. Es wurde vereinbart, dass zwei Studierenden der Geschichte der UFSC ein einjähriger Studienaufenthalt in Greifswald ermöglicht wird. Bereits einen Monat später kam eine brasilianische Delegation aus Pomerode nach Greifswald. Es wurde das Interesse nach der Verwirklichung eines Projektes bekundet, bei dem die Universität Greifswald die Möglichkeit erhält, Studierende nach Pomerode zu senden, um die bilingualen Schulen zu unterstützen und einen kulturellen Austausch zu gewährleisten. Gemeinsam mit der Koordinatorin Ranice Dulce Trapp wurde das Projekt „Projeto bilíngue com EMAU Greifswald" vereinbart und hat bereits in seinen Anfängen einen intensiven Austausch zwischen Brasilien und Deutschland initiiert.

Seit Anfang Juni 2016 sind nun Giovana Zamboni Rossi und Daniele Hackenhaar aus Brasilien in Greifswald und arbeiten am Historischen Institut.

Siehe auch den Artikel im Universitätsmagazin Campus1456 (S. 22/23).

Historisches Institut

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Dr. h.c. phil. Michael North

Rubenowstraße 2
17489 Greifswald
Tel.: +49 3834 420 3309
historisches.institut[at]uni-greifswald[dot]de

https://www.facebook.com/Historisches-Institut-Greifswald

Fachschaftsrat Geschichte
Historisches Institut
Domstraße 9a
17489 Greifswald
Raum 0.02 (Erdgeschoß)
fsrgeschuni-greifswaldde

https://de-de.facebook.com/fsrgesch/

Sprechzeiten in der Vorlesungsfreien Zeit (4.02.-29.03.2019)
  • Dr. Buchsteiner: n. V.
  • PD Dr. Fried: nach vorheriger E-Mailabsprache
  • MMag A. Germ M.A.: n. V.
  • Dr. Hansen: n. V.
  • PD Dr. Krüger: n. V.
  • PD Dr. Möller: n. V.
  • Martin Müller: n. V.
  • Dr. Musäus: n. V.
  • Dr. Nieuwenhuize: nach vorheriger E-Mailabsprache
  • Prof. Dr. Niendorf: n. V.
  • Prof. Dr. Dr. h.c. North: nach vorheriger E-Mailabsprache
  • Dr. Plath: n. V.
  • Jan Scheller: nach vorheriger E-Mailabsprache
  • Lasse Seebeck: nach vorheriger E-Mailabsprache
  • Prof. Dr. Stamm-Kuhlmann: n. V.
  • Dr. Werlich: Mo, 25.03.2019, 15-17 Uhr


(siehe auch die Internetseiten der einzelnen Lehrstühle und Arbeitsbereiche)

Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2019 ist ab sofort online abrufbar (HIS LSF).

Willkommen im Heimathafen!

Mein Studienort – Mein Hauptwohnsitz

hr2 Kultur, 27.02.19 - Kim und Struppi in Vietnam - Radiointerview mit Prof. North (ab Minute 15 bis 20)

Prof. North berichtet über die Erfahrungen der langjährigen Kooperation und des Austauschs mit Vietnam

Prof. Dr. Jan Plamper (London/Greifswald): Das neue Wir. Warum Migration dazugehört: Eine andere Geschichte der Deutschen


Mittwoch, 3. April 2019, 19.30 Uhr
Koeppenhaus - Literaturzentrum, Bahnhofstr. 4/5

Die Migranten und ihre Kinder und Enkel haben Deutschland seit 1945 wesentlich mitgeprägt, ob als Handwerker und Einzelhändlerinnen, als Anwälte und Ärztinnen oder als Prominente in Literatur und Pop, im Fernsehen oder in der Politik. Der Historiker Jan Plamper verwebt die Geschichten der Vertriebenen, der „Gastarbeiter“, der DDR-„Vertragsarbeiter“, der Aussiedler aus der Sowjetunion und der Flüchtlinge aus vielen weiteren Ländern zu einer anderen Geschichte der Migration - von einem nicht immer einfachen, doch bereichernden Miteinander.

Jan Plamper ist Professor für Geschichte am Goldsmiths College der University of London und zurzeit Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald.

Dr. Matthias Bähr: Was der Brexit mit Religion zu tun hat. Irland und England im 17. Jahrhundert

Alfried-Krupp-Fellow Lecture
Moderation: Prof. Dr. Dr. h.c. Michael North

Donnerstag, 25. April 2019, 18 Uhr
Martin Luther-Straße 14

Der Norden zwischen Ost und West. Außenbeziehungen der nordischen Ländern

Öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen des Nordischen Klangs 2019


Dr. Tobias Etzold (Berlin), Eva Marín Hlynsdóttir, Ph.D. (Reykjavik), Frank Rossavik (Oslo)
Moderation: Prof. Dr. Cordelia Heß, Prof. Dr. Jochen Müller

Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr
Martin-Luther-Straße 14

Hochschulinformationstage 2019

Vom 9. bis zum 11. Mai 2019 sind interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer herzlich eingeladen, sich ausführlich über Studiengänge und Studienabschlüsse sowie über die Zugangsbedingungen für einen Studienplatz an der Universität Greifswald zu informieren. Auf der Website www.wissen-lockt.de finden Sie ab Frühjahr 2019 ausführliche Informationen zu den Hochschulinformationstagen sowie ein „Kennenlernprogramm“ aus Vorlesungen, Seminaren und Einführungsveranstaltungen, für die Sie sich anmelden können.

Kinder- und JugendUNI 2019


PD Dr. Andreas Hofeneder: Mistelkult und Menschenopfer. Wer waren die Druiden? (Vorlesung für die Klassen 1 bis 4)
Mittwoch, 12. Juni 2019, 09:00 Uhr, Hörsaal 3, Rubenowstr. 1 (Audimax)

Veronika Egetenmeyr, M.A.: Römer & Barbaren: Wer war wer in der Spätantike? (Vorlesung für die Klassen 5 bis 10)
Donnerstag, 13. Juni 2019, 09:00 Uhr, Hörsaal 3, Rubenowstr. 1 (Audimax)

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei. Anmeldungen über das Kontaktformular.

Programmflyer Kinder- und JugendUNI 2019


Vorlesungsverzeichnis

Alle wichtigen Semesterinformationen und Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.) stehen im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Die Einschreibung in Lehrveranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal.

Das Hochladen von Dokumenten für die Lehrveranstaltungen erfolgt über Moodle.

(Moodle-Leitfaden für Studierende).

Veranstaltungen

Sowohl kulturelle als auch akademische Veranstaltungen sorgen für ausreichend Abwechslung im studentischen Alltag.  Gastvorträge, Konferenzen und Workshops sind dabei nur einige der Möglichkeiten, die das Studium vielfältig bereichern.