Fünf Professuren vertreten die einzelnen historischen Epochen, die Hilfswissenschaften und epochenübergreifend die Geschichte von Nord- und Osteuropa. Daneben ist auch der Bereich Alte Geschichte und Fachdidaktik Geschichte vertreten und die Fächer Gräzistik und Latinistik sind am Institut angesiedelt. An dem Historischen Institut befindet sich das Internationale Graduiertenkolleg "Baltic Borderlands: Shifting Boundaries of Mind and Culture in the Borderlands of the Baltic Sea Region" und die Arbeitsstelle "Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Weiter...


Aktuelles

12.09.2017: Universitätsbibliothek erwirbt Lizenz für "Der Neue Pauly Online"

Die Universitätsbibliothek Greifswald hat das Grundwerk der Datenbank "Der Neue Pauly Online" erworben.

Es handelt sich um das Standardnachschlagewerk zum klassischen Altertum und seiner Rezeptionsgeschichte, inklusive der Kultur des Orients, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Naturwissenschaften, Recht und Religion.

Neue Adresse

Das Historische Institut befindet sich seit Juli 2017 wieder in der Domstraße 9a. Fast alle Lehrstühle des Historischen Instituts sind dort untergebracht. Der Fachschaftsrat Geschichte, die Fachdidaktik Geschichte, der Lehrstuhl für Nordische Geschichte und der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte befinden sich im Erdgeschoss. Der Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften, der Arbeitsbereich Alte Geschichte sowie die Klassische Philologien sind in der 1. Etage. Der Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuesten Zeit sowie die Arbeitsstelle Inschriften sind in der 2. Etage untergebracht. Zwei Hörsäle im 1. und 2. OG sowie drei Seminarräume im Dachgeschoß finden Sie ebenfalls in der Domstraße 9a.

Der Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit und das Internationale Graduiertenkolleg "Baltic Borderlands" arbeiten nach wie vor in der Rubenowstraße 2.

In der Domstraße 9a befindet sich im Erdgeschoss der zentrale Briefkasten des Historischen Instituts. Hier können Sie auch Ihre Hausarbeiten einwerfen.

Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2017/2018 und Einschreibezeitraum

 

Das Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2017/2018 ist ab sofort online abrufbar.

 

Die Einschreibung zu den einzelnen Veranstaltungen erfolgt über das Programm LSF: http://his.uni-Greifswald.de. Als Login nutzen Sie bitte Ihren bei Studienbeginn zugeteilten Uni-Account sowie das dazugehörige Passwort.

Die Einschreibefrist für die Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/2018 beginnt am Montag, dem 11. September 2017, 0:00 Uhr und endet am Freitag, dem 29. September 2017, 23:59 Uhr. Anschließend findet das Auswahlverfahren statt. Veranstaltungen, in denen danach noch Plätze verfügbar sind, werden noch einmal vom 9. Oktober bis zum 11. Oktober 2017 freigeschaltet.

Die Pflichtveranstaltungen für Erstsemester bleiben durchgehend freigeschaltet.

Bitte tragen Sie sich nur in solche Lehrveranstaltungen ein, an denen Sie auch tatsächlich beabsichtigen teilzunehmen. Der Eintrag in unverhältnismäßig viele Veranstaltungen kann Ihre Rückstufung in allen Veranstaltungen zur Folge haben.

Das Einschreiben durch LSF und Erscheinen in der 1. Sitzung einer Veranstaltung sind notwendige Bedingungen für die Teilnahme. Nichterscheinen in der ersten Sitzung führt zum unmittelbaren Austrag aus der Veranstaltung durch den Dozenten.

Änderungen

4006001:     Einführung in das Studium der Alten Geschichte 1 (Übung)
Di 8-10 Uhr
, SR 3.09, Domstraße 9a                                 Dr. Froehlich

4006003:     Einführung in das Studium der Alten Geschichte 2 (Übung)
Mi 8-10 Uhr
, SR 3.07, Domstraße 9a                                 Dr. Froehlich


Veranstaltungen

9. Oktober 2017, 18.30 Uhr: Einführungsveranstaltung für Studienanfäger, Fach- und Hochschulwechsler

Die Einführungsveranstaltung für Studienanfänger, Fach- und Hochschulwechsler im Fach Geschichte findet  am Montag, 9. Oktober 2017, um 18.30 Uhr im Hörsaal 5 in der Rubenowstraße 1 (Audimax) statt. Hierzu sind alle Studienanfänger, Studienwechsler und andere Interessierte eingeladen. Anschließend lädt der Fachschaftsrat Geschichte zum Fachschaftsabend ein.

10.10.2017, 10 Uhr und 11.10.2017, 10 Uhr: Erstsemesterfrühstück des Fachschaftsrates Geschichte

 Das Erstsemesterfrühstück des Fachschaftsrats Geschichte findet am Dienstag, 10. Oktober, und Mittwoch, 11. Oktober, jeweils ab 10 Uhr in den Seminarräumen 1 (Lehramt) und 2 (Bachelor/Master) in der Rubenowstr. 2b statt.

19.11.2017, 16:15 Uhr: Die Reformation im südwestlichen Ostseeraum - PD Dr. Joachim Krüger
PD Dr. Joachim Krüger

Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal die Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers gegen den Ablasshandel, womit ein Prozess in Gang gesetzt wurde, den wir heute als „Die Reformation“ bezeichnen. Bis heute prägt dieses Ereignis das Selbstverständnis vieler Menschen. Zahlreiche Ausstellungen, Bücher, Filme und Theaterstücke widmen sich im Jubiläumsjahr dem Ereignis der Reformation, wobei der Blick bevorzugt auf der Reformation in Wittenberg liegt, dem Ausgangspunkt der Reformation. Der Norden Europas, speziell der südwestliche Ostseeraum, tritt eher in den Hintergrund. Dabei entwickelte gerade hier die Reformation eine besondere Dynamik, selbst wenn Martin Luther nie im Norden weilte. An Nord- und Ostsee entstand das größte, dauerhaft lutherische Gebiet Europas. Innerhalb weniger Jahrzehnte schlossen sich die Städte und Reiche im Norden der neuen evangelischen Konfession an. Der Reformator des Nordens wurde Johannes Bugenhagen. Einerseits legte er die Grundlagen für die Neuorganisation des kirchlichen Wesens in Dänemark, Schleswig und Holstein, Pommern und in den großen Städten wie Braunschweig, Lübeck und Hamburg. Darüber hinaus kümmerte er sich um das Schul- und Sozialwesen.

 

Veranstaltungsort: Hörsaal 2, Campus Loefflerstraße

Vortrag im Rahmen der Familien-Universität für das Wintersemester 2017/18

14.11.2017, 16:15 Uhr: Seemannshandwerk zur Zeit der Hanse - Christian Peplow, M.A.
Christian Peplow, M.A.

Die alltägliche seemännische Leistung an Bord der Handelsschiffe der Hanse war – obwohl sie nahezu tausendfach wiederholt wurde – von grundlegender Bedeutung für den erfolgreichen Zwischenfernhandel der hansischen Kaufleute. Wie gestaltete sich aber das Leben der Seefahrer zur Zeit der Hanse? Mit welchen Gefahren sahen sie sich während ihrer Tätigkeiten auf See konfrontiert? Welche geistigen und körperlichen Arbeiten wurden an Bord verrichtet? Wie ließ sich ein Wasserfahrzeug von A nach B bewegen und welche nautischen Fähigkeiten waren hierfür nötig? Mit all diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Doktorand Christian Peplow in seinem Dissertationsprojekt „Grenzen durchfahren – Seemannshandwerk zur Zeit der Hanse. Untersuchungen zur Arbeitspraxis und Lebensformen der nordeuropäischen Handelsschifffahrt vom 13. bis zum 15. Jahrhundert“. Dieses Forschungsvorhaben versteht sich als ein Gemeinschaftsprojekt der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Der Vortrag gibt Einblick in die Leistung von Schiffen und ihrer Besatzung und stellt nautische als auch logistische Fragen ebenso wie zu Befrachtungsverhältnissen und alltäglich erbrachter Arbeit an Bord der Handelsschiffe.

 

Veranstaltungsort: Hörsaal, Rubenowstraße 3

Vortrag im Rahmen der Familien-Universität für das Wintersemester 2017/18



Projeto bilíngue com EMAU Greifswald

Das Universitätsmagazin Campus1456 (2/2016) berichtet über das Projekt


Den Ursprung hat das Projekt in der Brasilien-Exkursion von Prof. Dr. Dr. h.c. Michael North, Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Geschichte der Neuzeit. Dank der langjährigen Kooperation zwischen Prof. North und Prof. Dr. João Klug von der Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC) in Florianópolis konnte im Oktober 2015 eine Exkursion nach Brasilien für Studierende der Universität Greifswald angeboten werden. Abschluss der Exkursion war ein Kolloquium an der UFSC Florianópolis, auf dem Greifswalder Studierende sowie brasilianische Doktoranden und Dozenten Vorträge hielten. Darüber hinaus wurde die Intensivierung des Studierendenaustausches erörtert. Es wurde vereinbart, dass zwei Studierenden der Geschichte der UFSC ein einjähriger Studienaufenthalt in Greifswald ermöglicht wird. Bereits einen Monat später kam eine brasilianische Delegation aus Pomerode nach Greifswald. Es wurde das Interesse nach der Verwirklichung eines Projektes bekundet, bei dem die Universität Greifswald die Möglichkeit erhält, Studierende nach Pomerode zu senden, um die bilingualen Schulen zu unterstützen und einen kulturellen Austausch zu gewährleisten. Gemeinsam mit der Koordinatorin Ranice Dulce Trapp wurde das Projekt „Projeto bilíngue com EMAU Greifswald" vereinbart und hat bereits in seinen Anfängen einen intensiven Austausch zwischen Brasilien und Deutschland initiiert.

Seit Anfang Juni 2016 sind nun Giovana Zamboni Rossi und Daniele Hackenhaar aus Brasilien in Greifswald und arbeiten am Historischen Institut.

Siehe auch den Artikel im Universitätsmagazin Campus1456 (S. 22/23).

Historisches Institut

Rubenowstr. 2
17489 Greifswald

Geschäftsführender Direktor
Prof. Dr. Dr. h.c. phil. Michael North

Sekretariat
Tel.: +49 3834 420 3309
Fax: +49 3834 420 3333
historisches.institut(at)uni-greifswald(dot)de

Fachschaftsrat Geschichte
Historisches Institut
Domstraße 9a
17489 Greifswald
Raum 0.02 (Erdgeschoß)
fsrgesch(at)uni-greifswald(dot)de


Vorlesungsverzeichnis

Alle wichtigen Semesterinformationen und Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.) stehen im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Die Einschreibung in Lehrveranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal.

Das Hochladen von Dokumenten für die Lehrveranstaltungen erfolgt über Moodle.

(Moodle-Leitfaden für Studierende).

Veranstaltungen

Sowohl kulturelle als auch akademische Veranstaltungen sorgen für ausreichend Abwechslung im studentischen Alltag.  Gastvorträge, Konferenzen und Workshops sind dabei nur einige der Möglichkeiten, die das Studium vielfältig bereichern.