Fünf Professuren vertreten die einzelnen historischen Epochen, die Hilfswissenschaften und epochenübergreifend die Geschichte von Nord- und Osteuropa. Daneben ist auch der Bereich Alte Geschichte und Fachdidaktik Geschichte vertreten und die Fächer Gräzistik und Latinistik sind am Institut angesiedelt. An dem Historischen Institut befindet sich das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) und die Arbeitsstelle "Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit".
Weiter...


Aktuelles

Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen herzlich Frau Dr. Indravati Félicité (Université de Paris), die mit einem Humboldt-Forschungsstipendium für erfahrende Wissenschaftler*innen von Januar bis August 2022 am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit am Historischen Institut der Universität Greifswald forschen wird.

19.01.2022: Neuerscheinung "Niederländische Seefahrer in schwedischen Diensten – Seeschifffahrt und Technologietransfer im 17. Jahrhundert"

Die Expansion der schwedischen Schifffahrt um 1650 wäre ohne niederländischer Beteiligung undenkbar gewesen. Obwohl die Ausrüstung einer ganzen Flotte misslang, fand dank der Migration von niederländischen Seefahrern ein Transfer von seemännischen Fähigkeiten und Kenntnissen nach Schweden statt. Von 1630 bis 1660 rekrutierte die schwedische Admiralität etwa 200 niederländische Offiziere und Steuerleute. Während der Expansion der schwedischen Schifffahrt navigierten diese Niederländer die Schiffe der Marine und Handelskompanien durch die unbekannten Gewässer außerhalb der Ostsee. Hierbei lernte eine neue Generation von schwedischen Offizieren die Kunst und Fertigkeiten der niederländischen Seeschifffahrt. Leider blieb der Erfolg der niederländischen Hilfsflotte für Schweden während des Torstenssonkriegs (1643−1645) aus. Trotz großer diplomatischer Anstrengungen blieb die Flotte schwach ausgerüstet, die Schiffe waren teuer und ihre Bewaffnung mangelhaft. Um die Flotte finanzieren zu können und die Loyalität der Matrosen zu garantieren, war man gezwungen, sich auf die Kaperei zu konzentrieren. Zudem standen die finanziellen Interessen des Kriegsunternehmers und die staatlichen schwedischen Interessen im Widerspruch zueinander und förderten das Risiko von Meutereien.

Böhlau Verlag Köln, 2021/2022
473 Seiten mit 15 Tab.
ISBN: 978-3-412-51747-2

Stellenausschreibungen

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Akademische*r Rätin*Rat) - Historischen Institut 21/Ma26B
Bewerbungsfrist: 31.01.2022

Am Historischen Institut (Arbeitsbereich Fachdidaktik) der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen voraussichtlich ab dem 01.04.2022 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als vollbeschäftigte*r wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Akademische*r Rätin*Rat) auf unbestimmte Zeit zu besetzen.


Stellenausschreibung als PDF

Digitale Lehre ab Januar 2022

Der Corona-Krisenstab informiert

Der Krisenstab der Universität hat sich nach einer kurzfristig anberaumten Videokonferenz mit dem Ministerium, in der die zu erwartende drastische Entwicklung der pandemischen Lage durch die hochansteckende Omikron-Variante Gegenstand war, in einer Sondersitzung beraten.

Wir möchten Sie nun darüber informieren, dass wir nicht umhin kommen, die Lehre für die restliche Zeit des Wintersemesters uneingeschränkt digital weiterzuführen. Das betrifft die Lehre ab Anfang Januar (mit Ausnahme der Praktika, die aber in festen Kleingruppen durchgeführt werden müssen), das betrifft die Verwaltung, Gremiensitzungen und alle extra-curricularen Veranstaltungen, die entweder abgesagt oder digital durchgeführt werden müssen.

Auch für die Durchführung der Prüfungen wird dringend das digitale Format empfohlen.

Die Bibliothek bleibt unter strengen Hygienemaßnahmen geöffnet. 

In allen Gebäuden der Universität gilt FFP2-Masken-Pflicht.


Die Seite des Corona-Krisenstabs der Universität hat die Kurz-URL www.uni-greifswald.de/krisenstab

 

30.12.2021: A World History of the Seas. From Harbour to Horizon

Michael North

Offering an introduction to the world's seas as a platform for global exchange and connection, Michael North offers an impressive world history of the seas over more than 3,000 years. Exploring the challenges and dangers of the oceans that humans have struggled with for centuries, he also shows the possibilities and opportunities they have provided from antiquity to the modern day.

Written to demonstrate the global connectivity of the seas, but also to highlight regional maritime power during different eras, From Harbour to Horizon takes sailors, merchants and migrants as the protagonists of these histories and explores how their experiences and perceptions of the seas were consolidated through trade and cultural exchange. Bringing together the various maritime historiographies of the world and underlining their unity, this book shows how the ocean has been a vital and natural space of globalization. Carrying goods, creating alliances, linking continents and conveying culture, the history of the ocean played a central role in creating our modern globalized world.

Publisher: Bloomsbury Publishing
328 p.
ISBN: 9781350145436

Termin für die schriftliche Latinumsprüfung - 21.02.2022

Am Montag, 21.02.2022, findet die schriftliche Latinumsprüfung in den Seminarräumen 1.13 und 2.14 am Ernst-Lohmeyer-Platz 3 statt.

Ab 8.30 Uhr beginnt der Einlass.

29.10.2021: Gedenktafel würdigt ehemaligen Rektor der Universität Greifswald Professor Dr. Konrat Ziegler

Enthüllung der Gedenktafel für Konrat Ziegler, © Lukas Voigt, 2021

Konrat Ziegler (1884–1974) war von 1928 bis 1929 Rektor der Universität Greifswald. Als überzeugter Demokrat geriet er zu dieser Zeit in Konflikt mit nationalistischen Kreisen. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten entlassen. Der Altertumswissenschaftler versteckte während der Zeit des Nationalsozialismus einen jüdischen Kollegen in Osterode im Harz. Am 29. Oktober 2021 wurde in Anwesenheit mehrerer Enkelinnen des Geehrten an seinem Greifswalder Wohnhaus eine Gedenktafel für ihn feierlich enthüllt.

Während einer Festveranstaltung im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg wurde Prof. Dr. Konrat Ziegler in mehreren Vorträgen sowohl als Wissenschaftler als auch als homo politicus, als politisch engagierter Mensch gewürdigt.
 

Medieninformation als PDF

09.08.2021: Neuerscheinung "Das Goldene Zeitalter global. Die Niederlande im 17. und 18. Jahrhundert"

Michael North

Die Niederländische Republik war in vielerlei Hinsicht einzigartig im Europa der Frühen Neuzeit. Die hohe Urbanisierung, die geringe Zahl an Analphabeten und die religiöse Toleranz waren nur einige der vielen Besonderheiten. Hierzu gehörten auch der ungewöhnlich große Kunstbesitz und die immense Produktivität der Maler, die dieser Epoche den Namen „Goldenes Zeitalter“ gab. Niederländische See- und Kaufleute verbanden, ausgehend von Nord- und Ostsee, die Weltmeere und vermittelten die Güter der entlegensten Regionen.

317 Seiten, 60 meist farb. Abb., 1 Karte
ISBN: 978-3-412-50513-4

Böhlau Verlag Köln 2021

02.06.2021: Interdisziplinäres Forschungszentrum Ostseeraum setzt neue Maßstäbe in der Regionalforschung

Nach einer zweijährigen Konzeptphase tritt das Interdisziplinäre Forschungszentrum Ostseeraum (IFZO) in die erste Forschungsphase (2021–2026) ein. Der offizielle digitale Startschuss dazu fand am 2. Juni 2021 statt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den übergreifenden Forschungsansatz „Fragmentierte Transformationen“ mit 10,6 Millionen Euro. Als universitäre Einrichtung strebt das IFZO eine führende Rolle in der Erforschung des Ostseeraums an. Aber auch für die Vermittlung von Forschungsergebnissen und den Austausch mit den Bürgern und Bürgerinnen in der Region ist das Forschungszentrum ein kompetenter Partner für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die jetzt gestartete Forschungsphase des IFZO nimmt die großen gesellschaftsrelevanten Veränderungen in den Blick und untersucht, wie das Leben an, mit und von der Ostsee in den kommenden Jahren gestaltet werden kann. Wie entwickelt sich die Gesundheitsversorgung und Verwaltung in den ländlichen Räumen? Wie tragen wir zu nachhaltigem Wirtschaften bei? Wie schützen wir hierbei die Ostsee? Wie erhalten und nutzen wir die Kulturdenkmäler? Wie sichern wir unseren Energiebedarf im Einklang mit der Natur? Diese Fragen sind Teil komplexer Veränderungsprozesse, die nicht nur Mecklenburg-Vorpommern betreffen, sondern den gesamten Ostseeraum. Und nur gemeinsam mit den verschiedenen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Wahrnehmungen und Vorstellungen der Partnerländer im Ostseeraum können diese Fragen beantwortet werden.

Medieninformation

Exkursionsregelung

Ersatz von Exkursionstagen während COVID-19

Exkursionen während COVID-19

Hinweise und Richtlinien sowie Bewertungsbogen für Hausarbeiten am Historischen Institut (2021)

Bewertungsbogen

Das Historische Institut möchte Anforderungen transparent machen und die individuelle Entwicklung von Fähigkeiten fördern, die Voraussetzung für die erfolgreiche Abgabe von Hausarbeiten sind. Die hierfür entwickelten Bewertungskriterien dienen den Lehrpersonen und den Studierenden gleichermaßen zur Orientierung bei der Erstellung, Benotung und Auswertung von Hausarbeiten.In den Veranstaltungen am Institut kann ein Bewertungsbogen genutzt werden, der im Wintersemester 2020/2021 von einer Arbeitsgruppe unter Federführung der Fachdidaktik erstellt wurde. Der Bogen kann für die einzelnen Veranstaltungen angepasst werden. Eine Gewichtung der einzelnen Kriterien ist nicht vorgegeben, sondern kann in Abhängigkeit von der Ausrichtung der jeweiligen Veranstaltung und den jeweiligen Fähigkeiten der Studierenden variieren. Zu Beginn jeder Veranstaltung sind die Bewertungskriterien und ihre Gewichtung offenzulegen.

Zur Optimierung der Kriterien sind Rückmeldungen an die Lehrenden und Weiterleitung an die Fachdidaktik (Dr. Buchsteiner) ausdrücklich erwünscht.

Martin Buchsteiner und Arne Segelke (April 2021)

Neuerscheinung: Altertumswissenschaft in Greifswald. Porträts ausgewählter Gelehrter 1856 bis 1946

Hg. von Susanne Froehlich

An der kleinen Universität Greifswald entwickelte sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine so lebhafte wie hochkarätige altertumswissenschaftliche Forschungs- und Lehrtätigkeit. Die Autorinnen und Autoren erzählen die Geschichte der Greifswalder Altertumswissenschaft anhand einzelner Gelehrten-Biografien. Neben Forschern aus der Klassischen Philologie (Franz Susemihl, Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff, Georg Kaibel, Eduard Norden, Konrat Ziegler und Franz Dornseiff) und der Alten Geschichte (Otto Seeck, Matthias Gelzer und Josef Keil) werden auch der Klassische Archäologe Erich Pernice und Theologen mit einschlägigen Forschungsgebieten (Julius Wellhausen, Ernst Lohmeyer und Victor Schultze) vorgestellt.

Die Biografien der Greifswalder Professoren laden dazu ein, ihr wissenschaftliches Werk neu zu entdecken und im Zusammenhang mit den ortsspezifischen Gegebenheiten, etwa den Erfordernissen der Lehre, zu erschließen. Dabei verbinden sich Wissenschaftsgeschichte, Universitätsgeschichte und Lokalgeschichte.

Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald Band 14
ISBN: 978-3-515-12886-5

Franz Steiner Verlag

Neue Nationalismen Mitteilungen

Neue Nationalismen im Ostseeraum – Online-Diskussionsreihe

Neue Formen von Nationalismus und Extremismus haben sich in allen Ländern des Ostseeraums etabliert und werfen Fragen auf: Was ist das „Nordische Modell“?
Wie werden nationalistische Ideologeme durch Modekleidung populär gemacht? Welcher Mittel bedienen sich radikale Abtreibungsgegner? Und welche Möglichkeiten entdecken extreme Rechte in Deutschland und Schweden während der Corona-Pandemie?

Wir laden Sie herzlich ein, diese und weitere Fragen per Live-Chat auf dem Youtube-Kanal der Landeszentrale für politische Bildung M-V mit unseren Expert*innen zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

https://phil.uni-greifswald.de/institute/einrichtungen/ifzo/forschungsbereiche/neue-nationalismen/neue-nationalismen-detailansicht/n/neue-nationalismen-im-ostseeraum-online-diskussionsreihe-79095/

31.08.2020: Lernen und Lehren in der „Virtuellen Hochschule Ostseeraum“
Symbolbild Digitales Lernen – Foto: ©Till_Junker

Mit der Corona-Pandemie haben digitale Lehr- und Lernangebote an Bedeutung gewonnen. Das digitale, internationale Lehrprojekt „Virtuelle Hochschule Ostseeraum“, das Prof. Dr. Cordelia Heß vom Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald initiiert hat, baut auch das Angebot an englischsprachiger Lehre an der Universität aus. Es ist insbesondere für den neu entstandenen Masterstudiengang „History and Culture of the Baltic Sea Region“ und das Lehramt-Beifach „Bilinguales Lehren und Lernen“ relevant. An dem Projekt wirken Partneruniversitäten aus Stockholm, Tampere und St. Petersburg mit.

Während der Corona-Pandemie haben viele Hochschulen ganz neue digitale Lehr- und Lernangebote entwickelt. Um diesen Digitalisierungsschub auch in der internationalen Hochschulkooperation zu verankern, konzipierte der Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald unter Prof. Dr. Cordelia Heß eine Reihe kollaborativer englischsprachiger Veranstaltungen. Das Projekt ist Teil der Internationalisierungsstrategie der Universität Greifswald. Die Zusammenarbeit der Lehrenden fließt darüber hinaus in den Greifswalder Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraums“ ein.

Die Veranstaltungen im Rahmen des Lehrprojekts finden in einem virtuellen Klassenraum statt. In dem gemeinsamen digitalen Raum finden Lehrende und Lernende aus Greifswald, Tampere, Stockholm und St. Petersburg trotz bestehender Reise- und Kontaktbeschränkungen zusammen. Im Wintersemester 2020/21 wird das erste Lehrmodul „Religious Mobility in the Pre-Modern Baltic Sea Region“ angeboten. In dem Modul werden Formen religiöser Mobilität im Mittelalter – in Kreuzzügen, Pilgerfahrten und Missionierungen – und ihr kulturelles Erbe in der Ostseeregion thematisiert. Der Kurs kombiniert Präsenz- und Onlinelehre. Vorlesungs- und Seminarformate werden gemeinsam von einem internationalen Lehrer*innen-Team gestaltet. Für die Studierenden bedeutet das Selbststudium mit online abrufbaren Lehreinheiten (asynchrone Lehre), Online-Sitzungen mit allen Studierenden und Lehrendenden (synchrone Lehre) sowie selbstgeplante Gruppenarbeit in internationalen Arbeitsgruppen. Sofern es die Reisebeschränkungen zulassen, wird das Angebot durch eine kursbegleitende einwöchige Exkursion abgerundet.

Eine solche transnationale Zusammenarbeit fordert auch neue Vorgehensweisen. Unterschiedliche Semesterzeiten, differierende Prüfungsregelungen und Punktevergaben sind administrative Probleme, die im Rahmen der Förderperiode gelöst werden müssen. Im Januar bewerten die Teilnehmenden und Lehrpersonen die Veranstaltungen und führen eine umfassende Evaluation durch. Im Sommersemester 2021 wird das Lehrangebot fortgeführt.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Teilprojekt „Religious Mobility in the Pre-Modern Baltic Sea Region“ des Lehrprojektes „Virtuelle Hochschule Ostseeraum“ des Programms „International Virtual Academic Collaboration (IVAC)“. Eine Grundfinanzierung ist durch das Programm „Landesmittel digitale Lehre“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern gegeben.

Das Programm IVAC wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 5,5 Millionen Euro unterstützt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betont die Bedeutung transnationaler und digitaler Lehre und Forschung angesichts der Corona-Pandemie: „Die Corona-Krise stellt Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen vor die Herausforderung, in kurzer Zeit digitales Lehren, Lernen und Arbeiten dynamisch weiterzuentwickeln. Internationaler Austausch ist auch während der Pandemie wichtig, wir müssen ihn daher weiter fördern und mit neuen Formaten zusätzlich unterstützen.“ Und DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee betont: „In Zeiten einer globalen Pandemie stellen virtueller Austausch und digitale Zusammenarbeit zentrale Brücken zur Welt dar.“

Weitere Informationen
Projekt Virtuelle Hochschule Ostseeraum
Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald
Pressemitteilung des DAAD
International Virtual Academic Collaboration (IVAC)


Ansprechpartner an der Universität Greifswald

Prof. Dr. Cordelia Heß
Historisches Institut
Lehrstuhl für Nordische Geschichte
Domstraße 9 A, 17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 3330
cordelia.hess@uni-greifswald.de

Koordinationsstelle
Paul Kirschstein
Historisches Institut
Lehrstuhl für Nordische Geschichte
Domstraße 9 A, 17489 Greifswald
baltic-e-learning@uni-greifswald.de

www.uni-greifswald.de/aktuell
www.uni-greifswald.de/veranstaltungen

Medieninformation

Für die Zeit ohne Bibliothek: Linkliste für Online-Ressourcen

Linkliste mit vielen Online-Ressourcen für die Geisteswissenschaften von Kat Hill (Birkbeck College London), wird aktualisiert

https://www.kathill.co.uk/coronalife/2020/3/19/books-in-the-ether-online-libraries-and-resources

Clio-Guide. Ein Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaften (2018)

https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/19999

Bis 30.4.: Stabi Bayern Online Ressourcen einfach zugänglich

https://www.bsb-muenchen.de/recherche-und-service/anmelden-ausleihen-bestellen/anmelden/vereinfachtes-zulassungsverfahren/

Viele große akademische Verlage stellen derzeit ihre Ressourcen frei zur Verfügung, z. B. Oxford University Press

https://global.oup.com/news-items/homepage/access

National Emergency Library, große Sammlung digitalisierter Bücher, auch älteren Datums, u. a. für Lehrzwecke

https://archive.org/details/nationalemergencylibrary?tab=collection

Mirabile: Digital Archive of Medieval Culture, umfangreiche Sammlung von Datenbanken, komplett freier Zugang bis 15.5.

http://www.mirabileweb.it/

Verzeichnis von Verlagen, die derzeit vereinfachten/freien Zugang zu online-Publikationen anbieten. 

https://www.econbiz.de/eb/de/news/aktuelles/ansicht/corona-sonderaktionen-von-verlagen-freier-oder-erleichterter-zugriff-auf-publikationen/

Sammlung von momentan online frei verfügbaren Materialien für Forschung und Lehre

https://www.history.ac.uk/library/collections/online-resources/open-access-resources

 

M.A.-Studiengang "History and Culture of the Baltic Sea Region" ab Sommersemester 2020

Der interdisziplinäre Masterstudiengang „History and Culture of the Baltic Sea Region” richtet sich insbesondere an Studierende mit philologischer oder historischer Vorbildung (B.A. oder äquivalenter Abschluss), die sich auf den kulturell und historisch vielschichtigen Ostseeraum spezialisieren wollen. Er vereint kulturwissenschaftliche, geschichtswissenschaftliche, sprachwissenschaftliche und literaturwissenschaftliche Anteile, um Studierende auf Tätigkeiten innerhalb des kulturellen und zivilgesellschaftlichen Austausches in der Ostseeregion vorzubereiten.

Studiert werden die beiden Pflichtbereiche „Kulturtheorie und kulturelle Entwicklungen im Ostseeraum“ (10 ECTS-Punkte) und „Geschichte, Kulturen und Sprachen des Ostseeraums“ (20 ECTS-Punkte), sowie der wahlobligatorische Bereich Sprachpraxis (10 ECTS-Punkte), in dem entweder Deutschkenntnisse oder Kenntnisse einer anderen im Ostseeraum ansässigen Sprache vertieft werden können. Hinzu kommen der Wahlbereich (20 ECTS-Punkte), in dessen Rahmen eine Spezialisierung auf bestimmte Teilbereiche möglich ist, ein verpflichtendes Auslandssemester (30 ECTS-Punkte) sowie Masterarbeit und Verteidigung (30 ECTS-Punkte). Sowohl die Pflichtbereiche als auch der Wahlbereich werden überwiegend auf Englisch studiert. Die Unterrichtssprache des wahlobligatorischen Bereichs richtet sich nach der gewählten Sprache. Der Masterstudiengang schließt mit dem Master of Arts (M.A.) ab.

Der Studiengang wird im Sommersemester 2020 anlaufen und kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden. Weitere Informationen erhalten Sie beim Studiengangsverantwortlichen, Prof. Dr. Bernhard Brehmer.

Zugangsvoraussetzungen

  • Bachelor of Arts oder äquivalenter Abschluss eines mindestens dreijährigen Universitätsstudiums
  • Nachweis von Englischkenntnissen auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Historische und/oder philologische Vorbildung wird empfohlen


Achtung: Studierenden, die sich bereits im Wintersemester 2019/20 einschreiben wollen wird empfohlen, sich in einen verwandten Masterstudiengang der Philosophischen Fakultät zu immatrikulieren und sich im Sommersemester umschreiben zu lassen.

Projektstart „Virtuelle Hochschule Ostseeraum“ im Januar 2020

Im Januar 2020 beginnt die erste Förderphase des Projektes Virtuelle Hochschule Ostseeraum – Qualifikation zum digitalen englischsprachigen Lehren“.

Im Rahmen des Projektes werden englischsprachige e-learning Kurse entwickelt und durchgeführt, an denen Studierende der beteiligten Universitäten Greifswald, Stockholm, Tampere, St. Petersburg teilnehmen können. Ziel des Projektes ist es, Internationalisierung und Digitalisierung der Lehre im Rahmen bestehender Kooperationen und des Forschungsschwerpunkts Ostseeraum zu befördern. Die Laufzeit der ersten Förderphase beträgt 3 Jahre. Im Jahr 2020 werden mehrere Workshops zur englischsprachigen und virtuellen Lehre für die beteiligten Wissenschaftler*innen durchgeführt und entsprechende Kurse, Module und Lehrangebote entwickelt.

Das Projekt wird durch das Landesprogramm „Digitale Lehre in Mecklenburg-Vorpommern“ gefördert. Leitung und Koordinierung liegen beim Lehrstuhl für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald.

Jetzt Wohnsitzprämie sichern!

Mein Studienort – Mein Hauptwohnsitz

Stichtag 31.01. – Melde dich um!

Die Universität Greifswald, die Interessenvertreter der Studierendenschaft, die Greifswald Marketing GmbH, die Stadt Greifswald und der Landkreis Vorpommern-Greifswald empfehlen Euch, liebe Erstsemesterstudentinnen und -studenten, sich mit Hauptwohnsitz in Greifswald oder in einer Umlandgemeinde anzumelden.

Unabhängig von der gesetzlichen Regelung, dass die vorwiegend genutzte Wohnung als Hauptwohnsitz zu melden ist, gibt es ganz praktische Gründe, sich umzumelden. Außerdem versüßen wir die Ummeldung mit einem Bonusprogramm. 
Jeder neue Greifswalder bekommt bei der Ummeldung eine Umzugsbeihilfe in Höhe von 100 Euro und ein Gutscheinbuch mit vielen Willkommensangeboten.

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

#wissenlocktmich... an die Universität Greifswald begleitet Frau Froehlich im Uni-Alltag und wollten mehr über ihren Forschungsschwerpunkt Griechische Geschichtsschreibung, Epigraphik und Stadttore im römischen Reich wissen. Im Video gibt sie bei Inschriftenlesungen im Greifswalder Dom oder dem alten Stadtfriedhof ganz besondere Einblicke in das Geschichtsstudium an der Uni Greifswald und hat gleichzeitig noch ein paar Tipps parat gegen Prüfungsstress.

Wissen lockt Studierende, Lehrende und Forschende seit 1456 an die Universität Greifswald. Dabei sind die individuellen Geschichten so bunt und vielfältig wie die Graffitimalerein an den Wänden unseres alten Karzers. Mehr Geschichten, z. B. von Dr. Dirk Mellis und Norman Lippert, gibt es unter #wissenlocktmich

Kooperation mit der Universität Stettin (Uniwersytet Szczeciński)

Besuch des Historischen Instituts in Greifswald am 12.12.2017 Foto: Dr. Pawel Migdalski und Frau Dąbrowska
Tagung "Reformation in Pommern“ in Kulice, 8.-9.12.2017

Vom 12. bis 14. Juni 2019 fand die Exkursion "Grenzübergreifendes mittelalterliches Erbe Pommerns" statt, an der auch Greifswalder Studierende teilnahmen.

Am 12. Dezember 2017 kam Herr Dr. Paweł Migdalski mit 30 Studierenden und 2 Kollegen nach Greifswald. Neben dem Austausch mit dem Historischen Institut standen auch ein Besuch der Bereichsbibliothek und die Teilnahme an dem Abendvortrag im Internationalen Graduiertenkolleg "Baltic Borderlands" auf dem Programm.

Bereits am 8. bis 9. Dezember 2017 reisten Studierende und Mitarbeiter des Historischen Instituts der Universität Greifswald nach Kulice und nahmen dort an der internationalen Konferenz „Reformation in Pommern“ („Reformacja na Pomorzu Zachodnim”) teil. Eine weitere Konferenz zum Thema "Pommern im Ostseeraum im Mittelalter" fand vom 18. bis 19. Januar 2018 statt.

Diese Tagung ist Bestandteil des Interreg-Projekts "Zwischen zwei Universitäten. Grenzland ohne Grenzen", das durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt wird (Fonds für kleine Projekte im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen in der Euroregion Pomerania).

Latinumstermine und -modalitäten

Angaben zum Latinum finden Sie auf der Website der Klassischen Philologie oder hier.


Historisches Institut

Geschäftsführende Direktorin

Professorin Dr. Cordelia Heß
Historisches Institut
Universität Greifswald
Domstraße 9 A
17489 Greifswald
Telefon: +49 3834 420 3330, Sekretariat: 420 3331
cordelia.hessuni-greifswaldde

 

Fachschaftsrat Geschichte
Historisches Institut
Domstraße 9a
17487 Greifswald
Raum 0.02 (Erdgeschoß)
Tel.: +49 (0)3834 420-32 44
E-Mail

Internetseite (Universität)

Facebook
Instagram

Uninow

 

Sprechzeiten der Lehrenden im Wintersemester 2021/2022
  • Dr. Martin Buchsteiner: nach Vereinbarung per E-Mail
  • Dr. Vitali Byl: per E-Mail
  • PD Dr. Torsten Fried: nach Vereinbarung
  • Dr. Dirk Uwe Hansen: nach Vereinbarung
  • Prof. Dr. Cordelia Heß: Do 12-13 Uhr nach Vereinbarung online und telefonisch whereby https://whereby.com/nordgesch
  • PD Dr. Andreas Hofeneder: nach Vereinbarung online in einem Videoraum
  • Dr. Timo Klär: Di 14.30-16 Uhr, nur nach vorheriger Anmeldung
  • PD Dr. Joachim Krüger: per E-Mail
  • Prof. Dr. Cornelia Linde: nach Anmeldung virtuell, Link wird nach erfolgter E-Mail-Anfrage verschickt
  • Dr. Hans-Martin Moderow: Oniline-Sprechstunde unter: https://whereby.com/studbergeschunihgw (donnerstags 14-15 Uhr) und nach Vereinbarung.
  • PD Dr. Frank Möller: Mi 10-12 Uhr (AZ Domstr. 9a)
  • Dr. Immanuel Musäus: nach Vereinbarung
  • Prof. Dr. Mathias Niendorf: nach Vereinbarung
  • Dr. Hielke van Nieuwenhuize: per E-Mail
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Michael North: per E-Mail
  • PD Dr. Lutz Oberdörfer: per E-Mail
  • Miriam Peuker, M.A.: nach Vereinbarung
  • Dr. Tilman Plath: nach Voranmeldung per E-Mail
  • PD Dr. Robert Riemer: per E-Mail
  • Dr. Odeta Rudling: nach Voranmeldung per E-Mail
  • Lasse Seebeck, M.A.: per E-Mail
  • Dr. Arne Segelke: nach Vereinbarung
  • Dr. Gustavs Strenga: Di 9-10 Uhr, online nach Vereinbarung.
  • Dr. Ralf-Gunnar Werlich: Mi 16-18 Uhr (AZ Domstr. 9a) und per E-Mail

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Willkommen im Heimathafen!


Aktuelle Termine

27.01.2022, 18:15 Uhr: Marina Grishakova (Tartu): Narrative Analysis of the Letters from the Post-Pandemic Future: Everyday Imaginaries in the Time of Crisis

Die Veranstaltung findet online via https://moodle.uni-greifswald.de/mod/bigbluebuttonbn/view.php?id=462433
 (Gastpasswort: Kairos_21) statt.

Vorlesungsreihe: „Kairos and Crisis – Turning Points in the Baltic Sea Region”

Organisator: Baltic Peripeties, HiCuBaS und IFZO

27.01.2022, 19 Uhr: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Universität Greifswald und die Universitäts- und Hansestadt Greifswald laden ein zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Diesjähriges Thema: „Asoziale“ im Nationalsozialismus.

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Etwa eine Million Menschen waren hier grausam gequält und ermordet worden, weil sie dem Bild einer auf Rassenwahn beruhenden Ideologie nicht entsprochen oder weil sie sich den Nationalsozialisten widersetzt hatten. Seit Bundespräsident Roman Herzog den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 1996 ausrief, widmen die Universität und die Universitäts- und Hansestadt Greifswald dem 27. Januar besondere Aufmerksamkeit. Die diesjährige Veranstaltung widmet sich der wenig beachteten Verfolgung sogenannter „Asozialer“ im Nationalsozialismus.

In den Konzentrationslagern mussten zahlreiche Häftlinge den „schwarzen Winkel“ an ihrer Kleidung tragen. Damit markierten die Nationalsozialisten sie als „Asoziale“, die sie beispielsweise wegen Vorwürfen wie „Arbeitsscheue“ oder Prostitution ausgrenzten, verfolgten und vielfach ermordeten. Die Verfolgung dieser wenig bekannten Opfer wird Oliver Gaida anhand von konkreten Biografien in die eugenische Politik der NS-Herrschaft einordnen. Ihre Geschichten haben bisher kaum Eingang in die Erinnerungskultur gefunden. Erst im Jahr 2020 erkannte der Deutsche Bundestag sie offiziell als Opfer des Nationalsozialismus an. Heika Rode wird die lokale Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark beleuchten, die mit verschiedenen Aktionsformen die Geschichte des Jugendkonzentrationslagers für  Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungsortes Uckermark sichtbar macht. Besondere Augenmerke liegen dabei auf der Perspektive der ehemaligen Gefangenen, den  Kontinuitäten gesellschaftlicher Ausgrenzung und dem historischen Ort als Gedenkort.

Ein musikalisches Rahmenprogramm wird von Angehörigen der Musikschule Greifswald gestaltet.

Es referieren Oliver Gaida, Humboldt-Universität zu Berlin, und Heika Rode, Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V.
Es moderiert Prof. Dr. Cordelia Heß, Universität Greifswald.
Es musizieren Angehörige der Musikschule Greifswald.

Die Durchführung der Veranstaltung wird sich nach den geltenden Corona-Regeln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem Hygienekonzept der Universität Greifswald richten. Bitte informieren Sie sich auf der Website www.uni-greifswald.de/gedenktag über die aktuellen Veranstaltungsbedingungen.

21.02.2022 - Termin für die schriftliche Latinumsprüfung

Am Montag, 21.02.2022, findet die schriftliche Latinumsprüfung in den Seminarräumen 1.13 und 2.14 am Ernst-Lohmeyer-Platz 3 statt.

Ab 8.30 Uhr beginnt der Einlass.

NEUER TERMIN: Tagung "Herrscher im Exil – Formen, Hintergründe und Potentiale in Mittelalter und Neuzeit", 2023 in Greifswald

Auf Grund der pandemischen Situation wurde zusammen mit den Tagungsleitern entschieden die Tagung zu verschieben. Die Tagung wird, wenn terminlich möglich, im Jahr 2023 nachgeholt.

Informationen

Vorlesungsverzeichnis

Alle wichtigen Semesterinformationen und Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, etc.) stehen im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

Die Einschreibung in Lehrveranstaltungen erfolgt über das Selbstbedienungsportal.

Das Hochladen von Dokumenten für die Lehrveranstaltungen erfolgt über Moodle.

(Moodle-Leitfaden für Studierende).

Veranstaltungen

Sowohl kulturelle als auch akademische Veranstaltungen sorgen für ausreichend Abwechslung im studentischen Alltag.  Gastvorträge, Konferenzen und Workshops sind dabei nur einige der Möglichkeiten, die das Studium vielfältig bereichern.