Veröffentlichungen des Fachbereichs:

Jan Scheller, Eine Drehscheibe von 1934. Stundenplan und Lineal als Propagandainstrumente, in: Geschichte lernen 193/2020, S. 58-59.

Schüler*innen wurden während des Nationalsozialismus selbst über schul-alltägliche Gegenstände wie Lineal oder Stundenplan politisch beeinflusst. Im Beitrag wird ein Beispiel vorgestellt, historisch eingeordnet, inhaltlich analysiert und sein Potential für den Geschichtsunterricht skizziert.

Jan Scheller, Ein Diagnoseraster für die De-Konstruktionskompetenz nach dem FUER-Modell, in: Monika Waldis & Béatrice Ziegler (Hrsg.): Forschungswerkstatt Geschichtsdidaktik 17. Beiträge zur Tagung "geschichtsdidaktik empirisch 17" (Geschichtsdidaktik heute, 11). Bern 2019, S. 192-204.

Basierend auf der FUER-Theorie, wird im Artikel ein Raster für die De-Konstruktionskompetenz entwickelt, welches eine Diagnose, z.B. bei Schüler*innen, ermöglichen soll.

Martin Buchsteiner, Revolution und Staatsumwälzung in Mecklenburg-Strelitz, in: Matthias Manke, Florian Ostrop und René Wiese (Hrsg.): Novemberrevolution. Sturz der Monarchie und demokratischer Neubeginn in Mecklenburg 1918/19 (Schriften zur mecklenburgischen Geschichte, Bd. 7), Lübeck 2019, S. 137-182.

Jan Scheller, Rekonstruktion historischer Denkoperationen: Schüler/-innen und Studierende analysieren Intentionen und Orientierungsabsichten eines Plakats, in: Christine Pflüger (Hrsg.), Die Komplexität des kompetenzorientierten Geschichtsunterrichts. Aktuelle geschichtsdidaktische Forschungen (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 19), Göttingen 2019, S. 17-34.

Im Beitrag werden Prozesse historischen Denkens bei Schüler/-innen und Studierenden hinsichtlich des Umgangs mit Quellen untersucht. Die Probandinnen und Probanden sollten die Intention eines Plakats erschliessen und damit eine Denkoperation vollziehen, die komplexes historisches Denken einfordert. Dabei konnten hinsichtlich der Nutzung der zur Verfügung gestellten Informationen fünf verschiedene Typen von Herangehensweisen ausgemacht werden.

Martin Buchsteiner & Tobias Lorenz, Verschleierung muslimischer Frauen - Alteritätserfahrungen und Selbstreflexion als Prinzip historischen Lernens, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik Jg. 18 (2019), S. 46-60.

Am Beispiel der Verschleierung muslimischer Frauen wird verdeutlicht, wie Alterität als Prinzip historischen Lernens im Unterricht thematisiert und reflektiert werden kann. Dafür wird zunächst theoretisch ein Verlaufsmodell hergeleitet, welches den Umgang mit Alteritätserfahrungen ins Zentrum stellt. Anschließend wird es auf den konkreten Unterrichtsgegenstand angewendet.

Jan Scheller, Eine binnendifferenzierte Quellenanalyse am Beispiel einer historischen Karte zum Versailler Vertrag, in: Geschichte lernen 190/2019, S. 37-41.

Die vorliegende Unterrichtsidee soll eine Möglichkeit aufzeigen, die Analyse von Quellen/Darstellungen binnendifferenziert zu trainieren. Anhand einer historischen Karte über den Versailler Vertrag wird gezeigt, wie sich die Bearbeitung von Quellen und Darstellungen im Geschichtsunterricht in Teilschritte (= Aspekte) zerlegen und in Arbeitsaufträge mit unterschiedlichen Niveaustufen operationalisieren lässt. Die Zielstellung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler das Grobziel trotz verschieden anspruchsvoller Aufgabenstellungen erreichen.

Martin Buchsteiner, Rostock und seine „Nachbarn“ in Ständestaat und parlamentarischer Demokratie. Wandel und Kontinuität einer verfassungsrechtlichen Sonderstellung, in: Matthias Manke (Hrsg.), Rostock und seine Nachbarn in der Geschichte (Schriften zur mecklenburgischen Geschichte, Bd. 6), Lübeck 2018, S. 71-94.

Martin Buchsteiner/Tobias Lorenz/Jan Scheller: Medien analysieren im Geschichtsunterricht. Kompetenzorientierte und binnendifferenzierte Aufgaben für Karten, Bilder, Plakate, Karikaturen, Schemata, gegenständliche Quellen, Statistiken, Texte und Lieder, Frankfurt a. M. 2018.

Quellenkritik, Quellenkunde, Quellenanalyse oder doch Quelleninterpretation? So vielfältig die Begriffe, so vielfältig und unterschiedlich sind auch die Vorstellungen davon. Dieser Band stellt ein alternatives Verfahren vor, das die historische Analyse von Medien nach Aspekten gliedert und diese in Teilschritte zerlegt. Damit liegt erstmalig ein transparentes und sachlogisch aufgebautes Raster vor, aus dem nicht nur in Bezug auf individuelle unterrichtliche Fragestellungen, sondern auch mit Blick auf individuelle Leistungsstände von Schüler/-innen Lernziele und Aufgaben effektiv und zeitsparend ausgewählt werden können. Zahlreiche Beispiele erleichtern die Anwendung.

 

Martin Buchsteiner/Tobias Lorenz/Thomas Must/Jan Scheller, Operatoren im Fach Geschichte, Greifswald 2018.

 

Gegenwärtig kursieren gleich einige und zudem ganz unterschiedliche Listen von Operatoren für das Fach Geschichte. In der vorliegenden Arbeit werden Operatoren erstmals in überprüfbare Arbeitsschritte zerlegt, die so nicht nur die mit ihnen verbundenen Tätigkeiten transparent werden lassen, sondern zugleich die Möglichkeit einer Binnendifferenzierung über Arbeitsaufträge bieten. Zur Veranschaulichung wird für jeden Operator ein praktisches Beispiel gegeben.

Jan Scheller, Hitlers "Mein Kampf" im Geschichtsunterricht, Bausteine für historisches Lernen in den Sekundarstufen I und II, Greifswald 2018.

 

Obwohl die 2016 veröffentlichte editierte Version von Hitlers "Mein Kampf" bereits im ersten Jahr 85.000 mal verkauft wurde, ist es u. a. nach Ansicht des Börsenblattes noch kaum im Geschichtsunterricht angekommen. Das Buch bietet für nahezu alle Kapitel des Werkes didaktisch aufbereitete Textauszüge und problem- sowie kompetenzorientierte Aufgabenstellungen, sodass sie ohne Weiteres als Arbeitsblätter im Geschichtsunterricht eingesetzt werden können. Zusätzlich findet sich für jede Textquelle ein didaktischer Kommentar, der ein mögliches Stundenthema, die anzubahnende Kompetenz sowie einen ausführlichen Erwartungshorizont zu den Aufgabenstellungen enthält.

Martin Buchsteiner, Mehr als ein "Austausch des Türschildes", Die Greifswalder Geschichtsmethodik zwischen 1990 und 2005, in: Stefan Creuzberger/Fred Mrotzek/Mario Niemann (Hrsg.), Land im Umbruch, Mecklenburg-Vorpommern nach dem Ende der DDR, Berlin 2018, S. 328-344.

Alfred Germ, Geographie und Politische Bildung - eine Selbstverständlichkeit? In: Thomas Hellmuth (Hrsg.), Politische Bildung im Fächerverbund (Wiener Beiträge zur politischen Bildung 6), Schwalbach/Ts. 2017, S. 54-96.