Professor Dr. Dr. h.c. Michael North

Lehrstuhlinhaber

Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstraße 2, 17487 Greifswald
Raum 1.08

Tel.: +49 (0)3834 420 33 08
north(at)uni-greifswald(dot)de


Sprechzeiten:
nach Vereinbarung

Vita

Michael North, geb. 1954 in Gießen. Studium der Osteuropäischen Geschichte, Mittleren und Neueren Geschichte und Slavistik und 1979 Promotion in Gießen. Danach Museumsausbildung und wissenschaftlicher Museumsdienst in Hamburg und Kiel. 1988 Habilitation in Kiel. Vor und nach der Habilitation Lehre und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Hamburg, Kiel, Bielefeld und Rostock. Seit 1995 Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte der Neuzeit in Greifswald.

05/2000-03/2011
Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs 619 „Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum“

04/2006-03/2007
Prodekan der Philosophischen Fakultät

04/2007-09/2010
Prorektor der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.

Seit 10/2009
Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Internationalen Graduiertenkollegs 1540 "Baltic Borderlands"

Akademisches Jahr 2010/2011

Inhaber der Fulbright Ehrenprofessur für Deutschland-Studien an der University of California at Santa Barbara (UCSB) USA.

2014
Ernennung zum Doctor honoris causa durch den Senat der Universität Tartu (Estland).

2016
Ablehnung eines Rufes an das Institute of Advanced Study der Universität Helsinki (Finnland).


Dissertation:
Die Amtswirtschaften von Osterode und Soldau. Vergleichende Untersuchungen am Beispiel des Herzogtums Preußen in der zweiten Hälfte des 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, Berlin 1982.

Habilitationsschrift: Geldumlauf und Wirtschaftskonjunktur im südlichen Ostseeraum an der Wende zur Neuzeit (1440-1570), Sigmaringen 1990.

English:

Prof. Dr. Dr. h.c. Michael North is Professor and Chair of Modern History at the University of Greifswald, Honorary Doctor of the University of Tartu and Director of the International Graduate Program “Baltic Borderlands”.

His publications include: Art and Commerce in the Dutch Golden Age (Yale University Press 1997), Art Markets in Europe, 1400‐1800 (Ashgate Publishing 1998, ed. together with David Ormrod), Material Delight and the Joy of Living: Cultural Consumption in Germany in the Age of Enlightenment (Ashgate Publishing 2008), Artistic and Cultural Exchanges between Europe and Asia 1400‐1900 (Ashgate Publishing 2010), The Expansion of Europe, 1250‐1500 (Manchester 2012), Mediating Netherlandish Art and Material Culture in Asia (Amsterdam University Press 2014, ed. together with Thomas DaCosta Kaufmann), The Baltic: A History (Harvard University Press 2015), Zwischen Hafen und Horizont: Weltgeschichte der Meere [Between Harbor and Horizon: World History of the Seas] (C. H. Beck 2016) and Globalizing Borderlands Studies in Europe and North America (University of Nebraska Press 2016, ed. together with John W.I. Lee).

 

Curriculum Vitae

Forschungsschwerpunkte
Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte Europas
Geschichte der Niederlande
Geschichte des Ostseeraumes
Geld- und Bankengeschichte
Kunstmärkte und -sammlungen (1400-1900)

Doreen Wollbrecht

Sekretariat

Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Raum 1.09
Tel.: +49 (0)3834 420 33 09
Fax: +49 (0)3834 420 33 33
wollbrec(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeiten: n.V.


PD Dr. phil. Robert Riemer

Assistent

Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Raum 1.04
Tel.: +49 (0)3834 420 33 10
riemerro(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeiten: Donnerstag 12-13 Uhr

Vita

Robert Riemer hat Rechts-, Geschichts-, Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert und mit dem Magister Artium abgeschlossen. Mit einer an der Universität Greifswald und am Institut für Europäische Geschichte in Mainz verfassten Arbeit promovierte er zum Dr. phil.
Nach verschiedenen Tätigkeiten am Lehrstuhl von Prof. North als studentische Hilfskraft, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Stipendiat am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg sowie Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs "Kontaktzone Mare Balticum" ist er habilitierter Privatdozent und zurzeit wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl und ERASMUS-Koordinator des Historischen Instituts. Wichtige Forschungsfelder sind das Reichskammergericht, das Heilige Römische Reich deutscher Nation, Wirtschafts- sowie Militärgeschichte. Daneben ist er als Reservist der Bundeswehr Truppenfachlehrer für Militärgeschichte an der Offizierschule des Heeres in Dresden.

Magister: Die Familien von der Groeben und von Bredow in der brandenburgischen Geschichte des 15. und 16. Jahrhunderts, Greifswald 2002.

Dissertation: Frankfurt und Hamburg vor dem Reichskammergericht: Zwei Handels- und Handwerkszentren im Vergleich, Greifswald 2006 / Köln, Weimar, Wien 2012.

Habilitation: Kaspar Stockalper vom Thurm. Unternehmer, Politiker, Mäzen – Eine Karriere in der Republik Wallis im 17. Jahrhundert, Greifswald 2012.

Vorträge

"Wechselwirkungen zwischen kriegerischen Konflikten und der Tätigkeit des Reichskammergerichts", Vortrag im Rahmen der 12. Nachwuchstagung „Höchstgerichte im Heiligen Römischen Reich – Stand und Perspektiven der Forschung“ in Wetzlar (22.11.2013).

"Crisis in the periphery. Pomerania between 1803 and 1815", Vortrag im Rahmen des Workshops "1814-2014 - 200 Jahre Kieler Frieden" (Workshop: The Peace of Kiel - Northern Europe and the World 1814) in Kiel (19.04.2013). 

"Ich mag dich …, ich mag dich nicht … Betrachtungen zum zuweilen schwierigen Verhältnis von territorialer Gerichtsbarkeit und Reichskammergericht", Vortrag im Rahmen der 13. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit "Was das Reich zusammenhielt – Das Verhältnis von Reichs- und Territorialgerichtsbarkeit im Heiligen Römischen Reich" in Wien (03.10.2014).

"50 Jahre vor Verdun – Cold Harbour und Petersburg als frühe Beispiele für den industrialisierten Massenkrieg", Vortrag im Rahmen der24-Stunden-Vorlesung des AStA Greifswald (13.11.2015).

"Der Kaiser muss gehen. Deutschland in den Befreiungskriegen", Vortrag im Rahmen des Jahresprogramms des Kunst und Altertumsvereins Güstrow e. V. in Güstrow (1.04.2016).

"Mecklenburg County und die amerikanische Unabhängigkeit", Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Adler und Stier - 200 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Mecklenburg-Schwerin und den Vereinigten Staaten von Amerika" in Schwerin (27.05.2016).

"Trubel im Norden des Reiches. Der Dreißigjährige Krieg in Mecklenburg und dessen Nachbarterritorien", Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Rendezvous im Schloss" in Güstrow (07.09.2017).


Dr. phil. Jörg Driesner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald

jdriesne(at)uni-greifswald(dot)de

Vita

Jörg Driesner, studierte Geschichtswissenschaften, Pommersche Geschichte und Landeskunde sowie Ur- und Frühgeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Von 2004 bis 2006 war er Stipendiat im Graduiertenkolleg 619 "Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum" an der Universität Greifswald. In seiner Dissertation behandelte Jörg Driesner die materielle Kultur des Ostseeraumes im 17. und 18. Jahrhundert. Als Stipendiat nahm er am Pilotprojekt „1806“ teil. Von 2007 bis 2008 war er außerdem wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Koloniale Kindheit. Inkulturation und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen im kolonialen Indien (17.-19. Jahrhundert)" Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte der Neuzeit des historischen Instituts der Universität Greifswald. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Frühen Neuzeit, Kulturgeschichte und außereuropäische Geschichte.


Dr. phil. Alexander Drost

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Koordinator des Internationalen Graduiertenkollegs "Baltic Borderlands"
Koordinator des Zentrum für Regionalstudien Ostseeraum
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Raum 1.07
Tel.: +49 (0)3834 420 33 41

alexander.drost(at)uni-greifswald(dot)de
uni-greifswald.academia.edu


Sprechzeiten:
n. V.

Vita

 

Alexander Drost studied History and Literature Studies in Germany and Finland, 1997-2003. In his dissertation on “Death and Colonial Sepulchral Culture in Bengal, 17th-19th Centuries” (2007), he examined the cultural (ex)change in the British colonial society in Mughal India. Cultural and social practices of colonial society changed considerably from the 17th to the 19th century when power, agency and cultural determination shifted from Mughal to British rule during colonial state formation. The postdoc project concentrates on European bordering and differing spatial concepts in merchant communities throughout Southeast Asia in the 17th century. Alexander Drost is academic coordinator of the International Research Training Group “Baltic Borderlands: Shifting Boundaries of Mind and Culture in the Borderlands of the Baltic Sea Region” (2010- ) and combines hereby innovative conceptual border research with his studies of early modern Southeast Asian history. He was a research fellow at the German Historical Institute in London (2005), received a DAAD grant for Kolkata (2006) and was employed at the chair of Early Modern History (Prof. Georg Schmidt) at the University of Jena (2009/2010). Since 2016, he is a regular partner of the Södertörn Summer School programme (Stockholm).

     

Publication

Monograph:

Tod und Erinnerung – Koloniale Sepulkralkultur in Bengalen, 17.-19. Jahrhundert. Jena 2011 [Death and Memory – Colonial Sepulchral Culture in Bengal, 17th-19th Centuries].

Edited volumes:

Die Neuerfindung des Raumes: Grenzüberschreitungen und Neuordnungen. Köln-Weimar-Wien 2013 (ed. together with Michael North) [The Re-Invention of Space: Crossing Borders and Re-Ordering].

Von Liebe und Fremde – Xenophilie in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Köln-Weimar-Wien 2010 (ed. together with Klara Deecke) [Of Love and Foreignness – Xeno-philia in Humanities and Social Sciences].

Papers:

„Structures of Power in Late Antique Borderlands: Arabs, Romans, and Berbers.” In: John W. Lee, Michael North, eds., Globalizing Borderlands Studies in Europe and North America. Lincoln, NE 2016, pp. 33-82 (together with Greg Fisher).

„Future Directions in Borderlands Studies." In: John W. Lee, Michael North, eds., Globalizing Borderlands Studies in Europe and North America. Lincoln, NE 2016, pp. 251-255 (together with Michael North).

„Ostseeräume. Umbruch zwischen kultureller Einheit und politischer Krise in einer europäischen Seeregion um 1800.” In: Martin Loeser, ed., Verwandlung der Welt? Berlin 2016, pp. 21-34 [Baltic Sea Areas. Change in a culturally united area like the Baltic Sea region in periods of turmoil around 1800].

„Neustrelitz”. In: Handbuch: Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800), Ostfildern (in preparation). [History of the residence in Neustrelitz].

„Historische Grenzräume im Ostseeraum: Livland. Borderland-Theorien und kulturelle Schichten." In: Michael North, Alexander Drost, eds., Die Neuerfindung des Raumes: Grenzüberschreitungen und NeuOrdnungen. Köln-Weimar-Wien 2013, pp. 113-141. [Historical Spaces in the Baltic Sea Region: A Case Study of Livonia, Borderland Theories and Cultural Layers].

Die Neuerfindung des Raumes. Eine Einleitung. In: Michael North, Alexander Drost (Hgg.), Die Neuerfindung des Raumes: Grenzüberschreitungen und Neuordnungen. Köln-Weimar-Wien 2013. p. 9-17 (together with Michael North).

„Historische Grenzräume und kognitive Grenzziehungen der Gegenwart." In: Steen Bo Frandsen, Frank Lubowitz, Martin Krieger, eds., 1200 Jahre Deutsch-Dänische Grenze. Neumünster 2013, pp. 19-33 [Historical Borderlands and cognitive Bordering of the Presence].

„Grenzenlos eingrenzen. Koloniale Raumstrukturen der Frühen Neuzeit in den Konfliktfeldern zwischen Asien und Europa." In: Portal für Europäische Geschichte. (online publication 2013). [Bordering the Borderless, Early Modern Colonial Structuring of Space in the Fields of Conflict between Asia and Europe]

„Glossary. Cultural Identity.” In Kornelia Röder und Antonia Napp, eds., Connected by Art. Contemporary Art from the Baltic Sea Region. Heidelberg 2012, pp. 133-35.

„Contact Zones, Frontier Regions, and Identities in the Baltic Sea Region.” In Kornelia Röder und Antonia Napp, eds, Connected by Art. Contemporary Art from the Baltic Sea Region. Heidelberg 2012, pp. 126-131 (co-written with Michael North).

„Changing Cultural Contents: The Incorporation of Mughal Architectural Elements in Eu-ropean Memorials in India in the Seventeenth Century.” In Michael North, ed., Artistic and Cultural Exchanges between Europe and Asia, 1400-1900. Rethinking Markets, Workshops and Collections. Surrey 2010, pp. 73-87.

Article: 

„Fencing in the ‘Raja’. How European borders created new spaces in Southeast Asia in the seventeenth century”. In: Asian Studies Review Special Issue [currently under review].

„Historical Borderlands in the Baltic Sea Area: Layers of Cultural Diffusion and New Borderland Theories - The Case of Livonia.” In Journal of History for the Public (Osaka/Japan) 2010/7: 10-23.

„Aspects of the European-Asian Commercial and Cultural Relations, Sixteenth-Seventeenth Centuries.” In Vietnam in the Commercial System of Asia, pp. 31-36. Hanoi 2007.

„Barocke Stadtpläne: Neustrelitz und sein idealer Stadtgrundriss im zeitgenössischen Vergleich.” In Barok. Historia – literatura –sztuka, special edition (2006): 105-122 [Baroque ideal city plans]

„Neustrelitz – Machtbewusstsein und Zeitgeist im Spiegel von Idealstadtkonzepten zu Beginn des 18. Jahrhunderts.” In Blätter für Deutsche Landesgeschichte 139 (2003/04): 301-320 [Neustrelitz – Perceptions of Power and Fashion in Ideal City Plans in the 18th Century].

 

Forschungsdatenbank:

fodb.uni-greifswald.de


Dr. phil. Hielke van Nieuwenhuize

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
des Internationalen Graduiertenkollegs "Baltic Borderlands"
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Raum 1.07
Tel.: +49 (0)3834 420 33 41
vannieuweh(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeiten:
Montag und Mittwoch: 15.30-17 Uhr

Vita

Hielke van Nieuwenhuize ist wissenchaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit. Er studierte 2000-2001 Studium der Gräzistik und Latinistik und 2001-2006 Studium der Geschichtswissenschaft (Spezialisierung Geschichte des Mittelalters) an der Universität Leiden (Niederlande) und hat sein Studium mit einem Magister Artium abgeschlossen. Im Sommersemester 2005 kam er an die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Von 07/2006 bis 06/2009 war er Stipendiat des Graduiertenkollegs 619 'Kontaktzone Mare Balticum: Fremdheit und Integration im Ostseeraum'. Seit 4/2009 ist er Lehrbeauftragter am Historischen Insitut und war von 07/2009-12/2010 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit sowie 01/2011-12/2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (50 v. H.) im EU-Projekt „European Network for Baroque Cultural Heritage“ (ENBaCH). Seit 1.04.2014 arbeitet er als Wissenschaftliche Hilfskraft und später als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit.

Im Mai 2016 fand die Disputation zur Promotion "Die privat organisierte niederländische Hilfsflotte in schwedischem Dienst im Torstenssonkrieg (1643-1645)" statt.

Er hat Aufsätze über die niederländische Schifffahrt, Handel und Fischerei in der Neuzeit publiziert und mehrere Vorträge auf internationalen Tagungen und Workshops gehalten und in zahlreichen Archiven im Ausland (z. B. Stockholm) Quellen recherchiert und ausgewertet.

In seinen Seminaren hat er bisher die Geschichte der Niederlande, Englands und Spaniens in der Frühen Neuzeit unterrichtet. Seine Interessengebiete sind frühmoderne und maritime Geschichte, die Geschichte der Niederlande und Skandinaviens im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, Migrationsgeschichte und die Geschichte maritimer Arbeitsmärkte.

Er ist besonders interessiert in den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen den Niederlanden, Skandinavien und Norddeutschland. 

 

 

Publikationen

Die privat organisierte niederländische Hilfsflotte in schwedischem Dienst im Torstenssonkrieg (1643-1645), Dissertation, Greifswald 2016.

2016 Mitarbeit an der GEO EPOCHE: Die Hanse (Nr. 82).

Specialisatie als seizoensgebonden mogelijkheid. De organisatie van de Zeeuwse zoutvaart op Engeland (1453-1568). In: Tijdschrift voor zeegeschiedenis (2008), 27, pp. 139-151.

Schuit(je) varen. De opkomst van de Scheveningse visserij (1870-1904) en de ontwikkeling van de bomschuit, in: Netwerk. Jaarboek Visserijmuseum (2005), pp. 23-37.

 

Forschungsdatenbank:

fodb.uni-greifswald.de

Vorträge

"A Dutch claim of jurisdiction over prizes captured by their Swedish allies and its possible legal repercussions: the case of the confiscated Danish prizes in 1644", Vortrag im Rahmen des Workshops "Maritime Conflict Resolution, Diplomacy and International Law, 1100-1700" im Nationalen Schifffahrtsmuseum Amsterdam (01.04.2016).

"Whisky und Käse: Schottische und niederländische Einflüsse im Ostseeraum", Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft in Groß Schoritz (05.03.2016).

"The Migration of Dutch Naval Officers to Sweden, 1600-1660", Vortrag im Rahmen der Tagung des International Postgraduate Port and Maritime Studies Networks in Bristol (21.04.2017).


Lasse Seebeck, M.A.

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstraße 2
17487 Greifswald
Raum 1.04
Tel.: +49 (0)3834 420 33 44


Sprechzeiten:
Donnerstag 14-15 Uhr


PD Dr. Torsten Fried

Lehrbeauftragter
Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte der Neuzeit
Rubenowstraße 2
17489 Greifswald
Raum 1.04
fried(at)museum-schwerin(dot)de


Sprechzeiten in der Vorlesungszeit:
14täglich Fr. 9-12 Uhr

Vita

Torsten Fried, studierte Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach seiner Promotion 1990 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsgeschichte der Akademie der Wissenschaften in Berlin, anschließend Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Darauf folgte eine Tätigkeit als Bearbeiter der Akten des Reichskammergerichts im Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar.
Seit 1996 ist er Leiter des Münzkabinetts im Staatlichen Museum Schwerin und Vertreter des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Numismatischen Kommission der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2002 ist er außerdem Lehrbeauftragter am Historischen Institut der Universität Greifswald.

Habilitation 2013: "Münzen und Medaillen als Zeichen fürstlicher Herrschaft von der Mitte des 17. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts am Beispiel der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge".